Samstag, 31. Juli 2010
(Döbelner Anzeiger)
(Döbelner Anzeiger)
Polizei sucht Zeugen der Brandanschläge
Nachdem ein Döner-Imbiss ausgebrannt ist, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Freiberg. Am Donnerstagmorgen gegen 4.15 Uhr hat ein Unbekannter die Scheiben eines Döbern-Imbisses an der Freiberger Burgstraße eingeschlagen und mindestens einen Brandsatz in das Lokal geworfen. Wie sich herausstellte, waren in der gleichen Nacht auch ein Döner- und ein Asia-Imbiss an der Ecke Burgstraße/Akademiestraße angegriffen worden. Dort blieb es jedoch bei Steinwürfen gegen die Fensterscheiben, die dabei zu Bruch gingen.
Wie das Landeskriminalamt in Dresden bestätigte, ermittelt die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Sie sucht insbesondere Zeugen, die einen etwa 25-jährigen Mann mit dunklem Kapuzenshirt gestern zwischen 3 und 4.30 Uhr in der Nähe des Tatortes gesehen haben. Hinweise sind unter 0800/ 6 73 81 52 erbeten.
Der mittelsächsische SPD-Abgeordnete Henning Homann sprach von einer neuen Qualität neonazistischen Terrors und forderte eine harte Reaktion von Polizei und Staatsanwaltschaft. In Mittelsachsen habe es in den vergangenen 14 Tagen fünf Brandanschläge mit rechtsextremen Hintergrund gegeben. In Döbeln brannten vor 14 Tagen in zwei Nächten drei Autos.
Seit der Wiedervereinigung seien über 150 Menschen von Neonazis getötet worden. Sachsens Ausländerbeauftragter Martin Gillo (CDU) bezeichnete die Taten als inakzeptabel. Er sei sich sicher, dass die Polizeibehörden diese abwegigen Taten aufklären und die Sicherheit gewährleisten werden. (fp)
Wie das Landeskriminalamt in Dresden bestätigte, ermittelt die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Sie sucht insbesondere Zeugen, die einen etwa 25-jährigen Mann mit dunklem Kapuzenshirt gestern zwischen 3 und 4.30 Uhr in der Nähe des Tatortes gesehen haben. Hinweise sind unter 0800/ 6 73 81 52 erbeten.
Der mittelsächsische SPD-Abgeordnete Henning Homann sprach von einer neuen Qualität neonazistischen Terrors und forderte eine harte Reaktion von Polizei und Staatsanwaltschaft. In Mittelsachsen habe es in den vergangenen 14 Tagen fünf Brandanschläge mit rechtsextremen Hintergrund gegeben. In Döbeln brannten vor 14 Tagen in zwei Nächten drei Autos.
Seit der Wiedervereinigung seien über 150 Menschen von Neonazis getötet worden. Sachsens Ausländerbeauftragter Martin Gillo (CDU) bezeichnete die Taten als inakzeptabel. Er sei sich sicher, dass die Polizeibehörden diese abwegigen Taten aufklären und die Sicherheit gewährleisten werden. (fp)






