Donnerstag, 23. Februar 2012
(Döbelner Anzeiger)
(Döbelner Anzeiger)
HOCHWEITZSCHEN
Klinik bekommt Stahlbetondecke
Von Sylvia Mende
Eine Teilstation des Fachkrankenhauses Bethanien wird saniert. Das ist eine logistische Herausforderung.
Damit eine Teilstation im Fachkrankenhaus Bethanien in Hochweitzschen ausgebaut werden kann, muss eine Holzbalkendecke aus- und eine Stahlbetondecke eingebaut werden. Dafür sind unter anderem Bewehrungseisen notwendig. Jan Heßler von der Baufirma Ritschel aus Schlagwitz bereitet den Transport dieser Teile über einen Lift vor.Foto: Lutz Weidler
Die schöne Fassade des Fachkrankenhauses Bethanien in Hochweitzschen täuscht. Nicht alles, was sich hinter ihr verbirgt, ist ansehnlich. Gäste können hier einen Zeitsprung machen. Während der Mittelteil des 242 Meter langen Gebäudes noch aussieht wie im Jahr 1990, sind die vier Stationen in den Seitenflügeln auf dem neuesten Stand für das Personal und die Patienten. In den nächsten Jahren soll auch der Mittelteil in Ordnung gebracht werden. Dafür sind zwei Voraussetzungen notwendig: Zunächst muss eine Teilstation, in der nur noch die Wände standen, saniert werden. Damit wird Platz für die auszulagernden Patienten geschaffen. Dann benötigt der Bauherr und Träger des Fachkrankenhauses, die Evangelische Diakoniegesellschaft Mitteldeutschland gGmbH, Fördergeld vom Freistaat. Denn für dieses Vorhaben ist mit einer Investition von über 4 Millionen Euro zu rechnen.
Die erste Voraussetzung wird zurzeit realisiert. Dafür hat es Fördergeld aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen in Höhe von 821.000 Euro gegeben. Etwas mehr kostet der Bauabschnitt. Die Diakoniegesellschaft legt noch 120.000 Euro für die Einrichtung und Ausstattung drauf.
Die Sanierung der Teilstation links neben dem Mittelbau hat es in sich, denn die aus dem Jahr 1874 stammende Holzbalkendecke, die nicht am Mittelbau endet, muss entfernt und eine Stahlbetondecke eingebaut werden. Weil deshalb viele Mauern abgestützt werden müssen, können die Mitarbeiter des Baubetriebes Jürgen Ritschel aus Schlagwitz das Vorhaben nur Schritt für Schritt realisieren. Diplom-Ingenieur Heiko Meyer vom H+H, Architekten und Ingenieure in Chemnitz, spricht von einer logistischen Herausforderung. Wer einen Altbau saniere, erlebe immer wieder neue Überraschungen. „Uns fehlt einfach eine Wand, auf der das Dach steht“, so Meyer.
Um Baufreiheit zu schaffen, wurde der Diagnostikbereich, der sich unterhalb der auszubauenden Teilstation befindet, freigelenkt. Damit die Patienten so wenig wie möglich gestört werden, gibt es eine Festlegung zu den Bauzeiten. Eine eineinhalbstündige Mittagsruhe ist eingeplant. Beschwerden habe es von den Patienten noch nicht gegeben bestätigt Betriebsleiterin Helga Schulze. „Wir haben auch mit den Patienten gesprochen und ihnen erklärt, was wir vorhaben“, so die Betriebsleiterin. Bis zum Sommer soll die Teilstation fertig werden. Dann können sich Interessierte an einem Tag der offenen Tür in diesem Bereich umsehen.
Die erste Voraussetzung wird zurzeit realisiert. Dafür hat es Fördergeld aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen in Höhe von 821.000 Euro gegeben. Etwas mehr kostet der Bauabschnitt. Die Diakoniegesellschaft legt noch 120.000 Euro für die Einrichtung und Ausstattung drauf.
Die Sanierung der Teilstation links neben dem Mittelbau hat es in sich, denn die aus dem Jahr 1874 stammende Holzbalkendecke, die nicht am Mittelbau endet, muss entfernt und eine Stahlbetondecke eingebaut werden. Weil deshalb viele Mauern abgestützt werden müssen, können die Mitarbeiter des Baubetriebes Jürgen Ritschel aus Schlagwitz das Vorhaben nur Schritt für Schritt realisieren. Diplom-Ingenieur Heiko Meyer vom H+H, Architekten und Ingenieure in Chemnitz, spricht von einer logistischen Herausforderung. Wer einen Altbau saniere, erlebe immer wieder neue Überraschungen. „Uns fehlt einfach eine Wand, auf der das Dach steht“, so Meyer.
Um Baufreiheit zu schaffen, wurde der Diagnostikbereich, der sich unterhalb der auszubauenden Teilstation befindet, freigelenkt. Damit die Patienten so wenig wie möglich gestört werden, gibt es eine Festlegung zu den Bauzeiten. Eine eineinhalbstündige Mittagsruhe ist eingeplant. Beschwerden habe es von den Patienten noch nicht gegeben bestätigt Betriebsleiterin Helga Schulze. „Wir haben auch mit den Patienten gesprochen und ihnen erklärt, was wir vorhaben“, so die Betriebsleiterin. Bis zum Sommer soll die Teilstation fertig werden. Dann können sich Interessierte an einem Tag der offenen Tür in diesem Bereich umsehen.








