Dienstag, 9. Februar 2010
(Döbelner Anzeiger)
(Döbelner Anzeiger)
EBERSBACH
Jürgen Müller legt den Amtseid ab
Von Jens Hoyer
Der frisch gewählte Bürgermeister arbeitet sich in sein Amt ein. Die Entscheidung zur Kita ist auf Juni verschoben.
Gemeinderätin Ingrid Knorn hat dem neuen Bürgermeister Jürgen Müller gestern Abend nach der Vereidigung Blumen und die Glückwünsche des Rates überbracht. Die Mehrzahl der Ebersbacher Wähler hatten Müller bei der Wahl Anfang des Jahres auf ihre Wahlscheine geschrieben. Das Kommunalamt des Landkreises hatte daran nichts auszusetzen. Foto: André Braun
Seit Anfang des Monats ist Jürgen Müller Bürgermeister in Ebersbach. Christa Matz, älteste Gemeinderätin, machte gestern den Amtsantritt perfekt. Sie nahm dem frisch gewählten Gemeindeoberhaupt den Amtseid ab. Vertreter der Feuerwehr und der SG Neudorf gratulierten gleich dem Bürgermeister im Ehrenamt, der hauptberuflich Leiter des Ordnungsamtes in Döbeln ist.
In den nächsten Wochen will sich Jürgen Müller erst einmal einarbeiten. „Das dauert noch ein bisschen, bis ich alles durchschaue.“ Einige Probleme hat der Gemeinderat unter Müllers Führung in den kommenden Monaten zu lösen. Da sind die desolaten Gemeindefinanzen, der Konflikt mit der SG Neudorf und die Überführung der Kita in die freie Trägerschaft. Zumindest bei letzterem Thema gibt es schon eine Veränderung. „Bis zum 1. April werden wir das nicht schaffen. Wir werden die Entscheidung bis 1. Juni verschieben. Bislang ist noch keine Ausschreibung erfolgt“, sagte Müller.
Für das Thema Kita interessierten sich auch zwei Elternvertreter. René Thimm vom Elternbeirat fragte an, wie es mit der Kita weitergeht und ob der Gemeinderat jetzt eventuell eine andere Position einnimmt. „Ob wir die Kita überführen, entscheidet der Gemeinderat nach der Ausschreibung. Das Interesse der Kinder steht im Vordergrund. Auf ihre Kosten zu sparen, wäre die schlechteste Lösung“, sagte Müller. Zur möglichen Abgabe an einen freien Träger soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die eine Empfehlung an den Gemeinderat abgibt. In dieser Arbeitsgruppe sollen auch Vertreter des Elternbeirats mitarbeiten.
„Uns Eltern geht es vor allem darum, dass die Kinder gut betreut werden und ordentliche Bedingungen vorfinden“, sagte Thimm. Die Gemeinde habe in den vergangenen Jahren einiges in die Kita investiert. Von den Erzieherinnen würden sich die Eltern aber die eine oder andere neue Idee wünschen, so Thimm. „Da gibt es in den größeren Städten unter den Kitas wohl etwas mehr Wettbewerb.“
Die Tagesordnung von Müllers erster Sitzung war noch sehr kurz. Unter „Verschiedenes“ haben die Gemeinderäte dann noch die unvermeidliche Diskussion Gelber Sack/Gelbe Tonne geführt. Das Meinungsbild ist ähnlich wie in anderen Städten und Gemeinden – der Gelbe Sack wird auch in Ebersbach bevorzugt. Begründung: Für eine Tonne ist zu wenig Platz und ältere Leute haben es mit dem Sack leichter. Müller will gegenüber der Firma Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen (EKM) eine Stellungnahme zugunsten des Gelben Sacks abgeben. Die letzte Entscheidung darüber hat der Mittelsächsische Kreistag.
Bürgermeister Jürgen Müller ist jeden Mittwoch von 16.30 bis 18 Uhr und jeden Donnerstag von 7 bis 10 Uhr im Gemeindeamt anzutreffen. Auf Absprache sind auch Termine am Sonnabend möglich. Die nächste Gemeinderatsitzung ist am 8. März um 19 Uhr.
In den nächsten Wochen will sich Jürgen Müller erst einmal einarbeiten. „Das dauert noch ein bisschen, bis ich alles durchschaue.“ Einige Probleme hat der Gemeinderat unter Müllers Führung in den kommenden Monaten zu lösen. Da sind die desolaten Gemeindefinanzen, der Konflikt mit der SG Neudorf und die Überführung der Kita in die freie Trägerschaft. Zumindest bei letzterem Thema gibt es schon eine Veränderung. „Bis zum 1. April werden wir das nicht schaffen. Wir werden die Entscheidung bis 1. Juni verschieben. Bislang ist noch keine Ausschreibung erfolgt“, sagte Müller.
Für das Thema Kita interessierten sich auch zwei Elternvertreter. René Thimm vom Elternbeirat fragte an, wie es mit der Kita weitergeht und ob der Gemeinderat jetzt eventuell eine andere Position einnimmt. „Ob wir die Kita überführen, entscheidet der Gemeinderat nach der Ausschreibung. Das Interesse der Kinder steht im Vordergrund. Auf ihre Kosten zu sparen, wäre die schlechteste Lösung“, sagte Müller. Zur möglichen Abgabe an einen freien Träger soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die eine Empfehlung an den Gemeinderat abgibt. In dieser Arbeitsgruppe sollen auch Vertreter des Elternbeirats mitarbeiten.
„Uns Eltern geht es vor allem darum, dass die Kinder gut betreut werden und ordentliche Bedingungen vorfinden“, sagte Thimm. Die Gemeinde habe in den vergangenen Jahren einiges in die Kita investiert. Von den Erzieherinnen würden sich die Eltern aber die eine oder andere neue Idee wünschen, so Thimm. „Da gibt es in den größeren Städten unter den Kitas wohl etwas mehr Wettbewerb.“
Die Tagesordnung von Müllers erster Sitzung war noch sehr kurz. Unter „Verschiedenes“ haben die Gemeinderäte dann noch die unvermeidliche Diskussion Gelber Sack/Gelbe Tonne geführt. Das Meinungsbild ist ähnlich wie in anderen Städten und Gemeinden – der Gelbe Sack wird auch in Ebersbach bevorzugt. Begründung: Für eine Tonne ist zu wenig Platz und ältere Leute haben es mit dem Sack leichter. Müller will gegenüber der Firma Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen (EKM) eine Stellungnahme zugunsten des Gelben Sacks abgeben. Die letzte Entscheidung darüber hat der Mittelsächsische Kreistag.
Bürgermeister Jürgen Müller ist jeden Mittwoch von 16.30 bis 18 Uhr und jeden Donnerstag von 7 bis 10 Uhr im Gemeindeamt anzutreffen. Auf Absprache sind auch Termine am Sonnabend möglich. Die nächste Gemeinderatsitzung ist am 8. März um 19 Uhr.







