Dippoldiswalde
Mittwoch, 3. Februar 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Glashütte bekommt im Sommer einen Uhrenlehrpfad
Maik Brückner
Uhrenfans und Touristen können auf Spurensuche gehen, um die Werkstätten früherer Uhrenfabrikanten aufzuspüren.
Glashüttes Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) mit einem Schild des künftigen Uhrenlehrpfades. Es informiert über den Graveur Gustav Gessner, der von 1875 bis 1926 lebte. Er war ein Meister im Gravieren von allen Uhrenteilen und im Versilbern von Ziffernblättern von Seechronometern. Foto: Karin Grießbach
Einen Uhrenlehrpfad wollen die Stadt Glashütte und die Stiftung Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek noch in diesem Jahr einweihen. Touristen und Uhrenliebhaber können auf eigene Faust die Stadt erkunden. Dabei helfen ihnen kleine Schilder, die an Wohn- und Geschäftshäusern und öffentlichen Gebäuden angebracht werden sollen. Versehen sind sie unter anderem mit Informationen zu den Fabrikanten, die hier einst Uhren oder Uhrenteile produzierten. Ein Begleitheft soll den Besuchern helfen, die Gebäude zu finden. Bürgermeister Markus Dreßler (CDU), der auch Chef der Museumsstiftung ist, möchte den Pfad im Sommer feierlich seiner Bestimmung übergeben. Passieren soll das voraussichtlich im Juli im Rahmen einer SZ-Sommeraktion.
Die Idee, einen solchen Pfad ins Leben zu rufen, kam aus der Manufaktur Glashütte Original, erklärt Dreßler. Aus rund 100 Vorschlägen wählten die Stadt und Museumsleiter Reinhard Reichel 25 wichtige Uhrenfabrikanten und Uhrmachermeister aus. Im vergangenen Jahr begannen Stadt und Stiftung mit der Realisierung. So ließ man sich Entwürfe machen. Nun liegen Prototypen vor. Die „richtigen Schilder“ werden aus Keramik entstehen. Diesem Material haben Stadt und Stiftung den Vorzug gegenüber transparenten Kunststoff gegeben, der sich als Alternative angeboten hatte. „Dieses Material ist aber anfällig gegenüber UV-Strahlen“, erklärt Dreßler. Zudem halten Kunststoffschilder möglichen Randalierern nicht so gut stand.
Geklärt ist auch, wer wofür zuständig ist. So wird die Stadt die 25 Schilder bestellen und anbringen. Zuvor will sie von den Hausbesitzern die Zustimmung zum Anbringen einholen. Die Stiftung wiederum wird das etwa 35-seitige Begleitheft zum Uhrenlehrpfad herausgeben. Jedem Schild werde eine Seite gewidmet – außerdem werden andere wichtige Gebäude, wie die Kirche, aber auch der Friedhof mit seinen Grabmalen der Uhrenfabrikanten näher beschrieben.
Die Idee, einen solchen Pfad ins Leben zu rufen, kam aus der Manufaktur Glashütte Original, erklärt Dreßler. Aus rund 100 Vorschlägen wählten die Stadt und Museumsleiter Reinhard Reichel 25 wichtige Uhrenfabrikanten und Uhrmachermeister aus. Im vergangenen Jahr begannen Stadt und Stiftung mit der Realisierung. So ließ man sich Entwürfe machen. Nun liegen Prototypen vor. Die „richtigen Schilder“ werden aus Keramik entstehen. Diesem Material haben Stadt und Stiftung den Vorzug gegenüber transparenten Kunststoff gegeben, der sich als Alternative angeboten hatte. „Dieses Material ist aber anfällig gegenüber UV-Strahlen“, erklärt Dreßler. Zudem halten Kunststoffschilder möglichen Randalierern nicht so gut stand.
Geklärt ist auch, wer wofür zuständig ist. So wird die Stadt die 25 Schilder bestellen und anbringen. Zuvor will sie von den Hausbesitzern die Zustimmung zum Anbringen einholen. Die Stiftung wiederum wird das etwa 35-seitige Begleitheft zum Uhrenlehrpfad herausgeben. Jedem Schild werde eine Seite gewidmet – außerdem werden andere wichtige Gebäude, wie die Kirche, aber auch der Friedhof mit seinen Grabmalen der Uhrenfabrikanten näher beschrieben.







