Chemnitz
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Donnerstag, 2. Februar 2012
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Wutwelle gegen Randfichten
Von Ronny Klein
[Vorspann]
Johanngeorgenstadt. Wenn das der alte Holzmichl wüsste! Da haben sich unsere Randfichten aber mächtig Ärger an Land gesungen. Und das ausgerechnet wegen ihres neuen Hits „Du kleine Fliege“. Ein Aufruf zur Tierquälerei, schimpfen empörte Hörer bundesweit.
Eigentlich ist es ein alter Kinderreim, den die Erzgebirgsmusiker da vertont haben. Doch seitdem die „Rafis“ ihre Albumauskopplung beim ARD-Winterfest von Florian Silbereisen präsentiert haben, hagelt es Kritik. Grund ist der Refrain des Schenkelklopfers: „Du kleine Fliege, wenn ich dich kriege, reiß ich dir ein, zwei, drei, vier Beine aus ...“
Ja, lebt denn die kleine Fliege noch? Die Empörung unter entsetzten Hörern kennt keine Grenzen. Im Internet wettert die Online-Gemeinde. Sogar auf der offiziellen Band-Homepage. „Man sollte das Lied verbieten. Kindern bringt man Respekt beim Umgang mit Tieren bei“, schreibt etwa Johanna. „Auch lästige Fliegen sind Lebewesen, denen man keine Beine ausreißt“, urteilt Katharina. Und Rantanplan meint: „Der Text ist doch etwas fragwürdig. Ein offener Aufruf zu Tierquälerei muss echt nicht sein. Äußerst geschmacklos!“
Die Künstler selbst können die ganze Aufregung nicht verstehen. „Wir wurden regelrecht überrascht von der Wut mancher Hörer“, gesteht „Rafi“ Thomas Lauterbach. „Sind gerade auf Promotour im ganzen Land. Aber auch beim SWR und WDR gab es zuletzt ähnliche Reaktionen. Einige Leute haben von den Radiostationen gefordert, das Lied auf den Index zu setzen.“
Und auch die Tierschützer von PETA lassen ihrer Wut freien Lauf. „Das Echo auf den Song zeigt, wie sehr die Randfichten thematisch danebengegriffen haben“, schimpft Medienkoordinatorin Judith Stich. „Tierquälerei ist kein Thema für einen Unterhaltungssong, egal wie klein das Tier ist. Die Randfichten sollten sich weiter mit Holz beschäftigen. Da kennen sie sich besser aus ...“
Doch „Rafi“ Lauterbach bleibt locker: „Wir lassen uns davon nicht unterkriegen, spielen den Song weiter. Ist doch ein beschwingtes und lustiges Lied.“
Eigentlich ist es ein alter Kinderreim, den die Erzgebirgsmusiker da vertont haben. Doch seitdem die „Rafis“ ihre Albumauskopplung beim ARD-Winterfest von Florian Silbereisen präsentiert haben, hagelt es Kritik. Grund ist der Refrain des Schenkelklopfers: „Du kleine Fliege, wenn ich dich kriege, reiß ich dir ein, zwei, drei, vier Beine aus ...“
Ja, lebt denn die kleine Fliege noch? Die Empörung unter entsetzten Hörern kennt keine Grenzen. Im Internet wettert die Online-Gemeinde. Sogar auf der offiziellen Band-Homepage. „Man sollte das Lied verbieten. Kindern bringt man Respekt beim Umgang mit Tieren bei“, schreibt etwa Johanna. „Auch lästige Fliegen sind Lebewesen, denen man keine Beine ausreißt“, urteilt Katharina. Und Rantanplan meint: „Der Text ist doch etwas fragwürdig. Ein offener Aufruf zu Tierquälerei muss echt nicht sein. Äußerst geschmacklos!“
Die Künstler selbst können die ganze Aufregung nicht verstehen. „Wir wurden regelrecht überrascht von der Wut mancher Hörer“, gesteht „Rafi“ Thomas Lauterbach. „Sind gerade auf Promotour im ganzen Land. Aber auch beim SWR und WDR gab es zuletzt ähnliche Reaktionen. Einige Leute haben von den Radiostationen gefordert, das Lied auf den Index zu setzen.“
Und auch die Tierschützer von PETA lassen ihrer Wut freien Lauf. „Das Echo auf den Song zeigt, wie sehr die Randfichten thematisch danebengegriffen haben“, schimpft Medienkoordinatorin Judith Stich. „Tierquälerei ist kein Thema für einen Unterhaltungssong, egal wie klein das Tier ist. Die Randfichten sollten sich weiter mit Holz beschäftigen. Da kennen sie sich besser aus ...“
Doch „Rafi“ Lauterbach bleibt locker: „Wir lassen uns davon nicht unterkriegen, spielen den Song weiter. Ist doch ein beschwingtes und lustiges Lied.“








