Chemnitz
Freitag, 11. Dezember 2009
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Wir sind die Schönsten im ganzen Land!
Landeshauptstadt stänkert gegen unseren Weihnachtsmarkt. Lieber Dresdner am Striezelstand:
Zwischen Chemnitz und Dresden brennt die weihnachtliche Marktluft. Kurz bevor beide Städte den Weihnachtsfrieden ausrufen, herrscht Krieg. Händler der Landeshauptstadt haben den Chemnitzer Markt - laut einer MDR-Studie der schönste in Sachsen - kräftig angestriezelt. Das wollen sich Sachsens schönste Weihnachtsmärkte nicht bieten lassen.
Nur Platz 4 für Dresden, abgeschlagen hinter Testsieger Chemnitz - das trieb gekränkte Striezelhändler auf die Barrikaden (Morgenpost berichtete). Auch Dresdens Marketingchefin Bettina Bunge (42) will sich mit der neuen Hackordnung nicht abfinden, demonstriert Selbstbewusstsein: „Der Test bezog sich nur auf einzelne Gesichtspunkte, davon bekommen wir keine Komplexe.
Für die internationale Vermarktung als Weihnachtshauptstadt ist das nicht ausschlaggebend.“
Solche Sätze bringen Wirt Obi (43) von der Weihnachtsmarkt-Taverne Spelunkus Gaudium auf die Palme: „Chemnitz hat den schönsten Markt. Wenn die Dresdner einen Weihnachtskrieg wollen, können sie den haben.“ Auch für Marktschmied Jan Stüber (33) ist so viel Arroganz ein Hammer: „Ich schlug dieses Jahr das Angebot eines Dresdner Weihnachtsmarktes aus, um nach Chemnitz zu kommen. Die Gäste sind viel entspannter.“ Selbst Stadtsprecherin Katja Uhlemann (31) kämpft um den errungenen Platz an der Sonne wie eine Löwin: „Der Test hat in diesem Jahr bestätigt, was wir schon die ganzen Jahre wussten: Auf unserem Markt herrscht die schönste Atmosphäre.“
Die Fakten sprechen in diesem Jahr ohnehin für Chemnitz: Zur Bergparade kamen 900 Trachtenträger, nach Dresden kommen nur 500. Der Chemnitzer Festbaum (30 Meter) ist größer (Dresden: 20 Meter), der Chemnitzer Markt ist verwinkelter und hat die breiteren Gassen. Und Dresdens größte Striezel-Attraktion 2009, der begehbare Schwibbogen, stammt aus Gahlenz vor den Toren von Chemnitz: Erzgebirgische Weihnacht steht auch der Hauptstadt gut zu Gesicht.
adi
Für die internationale Vermarktung als Weihnachtshauptstadt ist das nicht ausschlaggebend.“
Solche Sätze bringen Wirt Obi (43) von der Weihnachtsmarkt-Taverne Spelunkus Gaudium auf die Palme: „Chemnitz hat den schönsten Markt. Wenn die Dresdner einen Weihnachtskrieg wollen, können sie den haben.“ Auch für Marktschmied Jan Stüber (33) ist so viel Arroganz ein Hammer: „Ich schlug dieses Jahr das Angebot eines Dresdner Weihnachtsmarktes aus, um nach Chemnitz zu kommen. Die Gäste sind viel entspannter.“ Selbst Stadtsprecherin Katja Uhlemann (31) kämpft um den errungenen Platz an der Sonne wie eine Löwin: „Der Test hat in diesem Jahr bestätigt, was wir schon die ganzen Jahre wussten: Auf unserem Markt herrscht die schönste Atmosphäre.“
Die Fakten sprechen in diesem Jahr ohnehin für Chemnitz: Zur Bergparade kamen 900 Trachtenträger, nach Dresden kommen nur 500. Der Chemnitzer Festbaum (30 Meter) ist größer (Dresden: 20 Meter), der Chemnitzer Markt ist verwinkelter und hat die breiteren Gassen. Und Dresdens größte Striezel-Attraktion 2009, der begehbare Schwibbogen, stammt aus Gahlenz vor den Toren von Chemnitz: Erzgebirgische Weihnacht steht auch der Hauptstadt gut zu Gesicht.
adi







