Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
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Samstag, 28. Mai 2011
(Chemnitzer Morgenpost)
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Wasserballer sitzen bald auf dem Trockenen
Die Stadt schickt die Wasserballer vom Schwimm-Club (SC) aufs „Trockendock“. Die Schwimmhallen Bernsdorf, Gablenz und am Südring machen ab Juni zwölf Wochen für den Vereinssport dicht. Eltern protestieren gegen die Trainingspause. Die Verwaltung will Lösungen präsentieren.
„Etwa 40 Mädchen und Jungen im Alter ab acht Jahren sind betroffen. Der Nachwuchs, Jahrgang 1999 und jünger, trainiert ausschließlich in der Bernsdorfer Halle. Bei uns laufen die Vorbereitung für die Ostdeutschen und Deutschen Meisterschaften“, kritisiert Bert Hübl (46) vom SC.
Die Stadt verweist auf die Schwimmhallen im Sportforum und im Stadtbad. Dort bestünden Trainingsmöglichkeiten. „Das Sportforum ist wegen anderer geschlossener Hallen überfüllt“, so Bert Hübl. Er verstehe zudem nicht, warum der SC in der Bernsdorfer Halle nicht weiter trainieren kann. „Zahlende Kunden wie Uni-Sport und die Polizei aber weiter trainieren dürfen.“
Die Stadt führt außerdem die knappe Personaldecke an. „Die Mitarbeiter werden schrittweise von den Hallen- in die Freibäder umgesetzt. Um dort die Sicherheit zu gewährleisten, müssen bei geöffneten Freibädern die Schwimmhallen schließen.“
Bert Hübl schüttelt den Kopf: „Die Stadt spart beim Sport und verschiebt das Verhältnis zwischen Kultur und Sport, was schon 80 zu 20 beträgt, weiter zu unseren Ungunsten.“ Der Vorwurf ist nicht neu, die Zahlen eindeutig. Die Stadt fördert nach eigenen Angaben Sportvereine mit rund 1,8 Millionen Euro im Jahr. Die Ausgaben für Kultur einschließlich Theater und Museen betragen im gleichen Zeitraum 44,2 Millionen Euro. (tor)
Die Stadt führt außerdem die knappe Personaldecke an. „Die Mitarbeiter werden schrittweise von den Hallen- in die Freibäder umgesetzt. Um dort die Sicherheit zu gewährleisten, müssen bei geöffneten Freibädern die Schwimmhallen schließen.“
Bert Hübl schüttelt den Kopf: „Die Stadt spart beim Sport und verschiebt das Verhältnis zwischen Kultur und Sport, was schon 80 zu 20 beträgt, weiter zu unseren Ungunsten.“ Der Vorwurf ist nicht neu, die Zahlen eindeutig. Die Stadt fördert nach eigenen Angaben Sportvereine mit rund 1,8 Millionen Euro im Jahr. Die Ausgaben für Kultur einschließlich Theater und Museen betragen im gleichen Zeitraum 44,2 Millionen Euro. (tor)







