Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Donnerstag, 2. September 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Trinkwasser verkeimt: Große Desinfektion in Klaffenbach
Klaffenbach soll wieder keimfrei werden. Nach dem Hochwasser fanden die Stadtwerke Bakterien im Trinkwasser. Alle 750 betroffenen Bewohner erhielten Warnungen, die Leitungen wurden gespült und seit gestern ersticken die Stadtwerke mit Chlordioxid die Keime im Keim.
Chemnitz. Wie die coliformen Keime ins Trinkwassernetz des Oberdorfs kamen, kann Holger Frey (46), Leiter Netzservice, nicht sagen. „Weil Darminfektionen durch Keime nicht auszuschließen sind, haben wir alle Bürger informiert, sie gebeten, ihr Trinkwasser vorerst abzukochen. Danach haben wir das Leitungsnetz mit 2 000 Kubikmetern Frischwasser gespült.“
Mit geringem Erfolg: In den 14 Probestellen im Stadtteil sowie in acht Häusern fanden die Experten weiterhin Keime. Der Höchstwert lag bei 31 Keimen pro 100 Milliliter Wasser; Grenzwert: 0. Seit gestern mischen die Stadtwerke Chlordioxid als Desinfektionsmittel ins Trinkwasser. Holger Frey verspricht: „Der Stoff ist geschmack- und geruchlos und ungefährlich.“ Schon heute soll das Klaffenbacher Wasser wieder keimfrei sein, „aus Vorsicht“ wird aber eine Woche lang gechlort.
Das Chlorwasser bekommt auch Liesa Claus (78). Sie macht sich keine Sorgen: „Ich vertraue den Stadtwerken.“ Kritischer sieht Nachbar Eberhard Schmieder (65) die Maßnahme: „Ich werde vorerst weniger Wasser aus der Leitung trinken.“ (bri)
Mit geringem Erfolg: In den 14 Probestellen im Stadtteil sowie in acht Häusern fanden die Experten weiterhin Keime. Der Höchstwert lag bei 31 Keimen pro 100 Milliliter Wasser; Grenzwert: 0. Seit gestern mischen die Stadtwerke Chlordioxid als Desinfektionsmittel ins Trinkwasser. Holger Frey verspricht: „Der Stoff ist geschmack- und geruchlos und ungefährlich.“ Schon heute soll das Klaffenbacher Wasser wieder keimfrei sein, „aus Vorsicht“ wird aber eine Woche lang gechlort.
Das Chlorwasser bekommt auch Liesa Claus (78). Sie macht sich keine Sorgen: „Ich vertraue den Stadtwerken.“ Kritischer sieht Nachbar Eberhard Schmieder (65) die Maßnahme: „Ich werde vorerst weniger Wasser aus der Leitung trinken.“ (bri)








