Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Freitag, 15. Oktober 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Trabi-Unfall: ,Trabino‘ überlebte 15-m-Flug
Tino Richter (32) hatte Glück: Vor neun Tagen überlebte er einen Unfall auf der A4 bei Callenberg. Ein Transporter raste fast ungebremst in seinen geliebten Trabi (wir berichteten). Nun erzählt der Chemnitzer „Trabino“, wie ihn seine Freunde nennen, wie er den Horror überstand.
Chemnitz. Drei Tage lag Kraftfahrer Tino Richter mit unzähligen Prellungen, Schürfwunden und einem Schädel-Hirn-Trauma in der Glauchauer Virchow-Klinik. An den Unfall vor einer Woche erinnert er sich genau: „Gegen drei Uhr fuhr ich von einem Treffen mit Kumpels in Glauchau auf die Autobahn. Ich bemerkte den Transporter, der auf meiner Spur immer näher kam, und wollte auf den Standstreifen ausweichen“, sagt Tino.
Doch dazu kam er nicht mehr. Der Mercedes krachte in den Trabant 601S, zerfetzte das Heck förmlich. „Der Trabi drehte sich mehrmals, die Fahrertür sprang auf und ich wurde 15 Meter über die Autobahn geschleudert. Ich merkte dann den Aufschlag auf den Kopf und dachte: Das war’s jetzt“, erinnert sich Tino, der offenbar nicht angeschnallt war. Zwei Lasterfahrer hielten an, kümmerten sich um den 32-Jährigen, bis der Notarzt eintraf.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Transporterfahrer, der den Unfall verursachte. Tino ist froh, dass er überlebt hat. Für seine geliebte Pappe steht aber die letzte Fahrt zum Autofriedhof an. (ary)
Doch dazu kam er nicht mehr. Der Mercedes krachte in den Trabant 601S, zerfetzte das Heck förmlich. „Der Trabi drehte sich mehrmals, die Fahrertür sprang auf und ich wurde 15 Meter über die Autobahn geschleudert. Ich merkte dann den Aufschlag auf den Kopf und dachte: Das war’s jetzt“, erinnert sich Tino, der offenbar nicht angeschnallt war. Zwei Lasterfahrer hielten an, kümmerten sich um den 32-Jährigen, bis der Notarzt eintraf.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Transporterfahrer, der den Unfall verursachte. Tino ist froh, dass er überlebt hat. Für seine geliebte Pappe steht aber die letzte Fahrt zum Autofriedhof an. (ary)








