Chemnitz
Diese Inhalte werden
freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Mittwoch, 26. Januar 2011
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Tietz nach großem Knall evakuiert
Gemeingefährlicher Anschlag aufs Tietz: Unbekannte Täter schleuderten einen Feuerwerkskörper vor die Toilette der Neuen Sächsischen Galerie. Die Brandmelder schlugen Alarm, rund 500 Menschen wurden evakuiert, mussten blitzartig das Haus verlassen. Zum Glück fing das Tietz kein Feuer.
Chemnitz. Das Tietz (Galerie, Museum für Naturkunde, VHS, Stadtbibliothek und 18 Läden) ist ein wichtiges kulturelles Zentrum. Als es knallte, waren an die 450 Besucher und 50 Mitarbeiter im Haus. Museums-Chef Ronny Rößler (45): „Der Feueralarm war ein Riesenschreck. Die Täter brachten Menschen und Werte in Gefahr.“
Kurz vor 17 Uhr detonierte der Böller, eine Silvesterfontäne, im WC-Vorraum. Der Qualm löste den Brandmelder aus, eine laute Bandansage forderte, das Haus zu verlassen. Die Feuerwehr kam, stellte mit Tietz-Sicherheitsleuten fest: kein Feuer. Die Polizei stellte die Reste der Fontäne sicher. Polizeisprecher Frank Fischer (55): „Wir ermitteln.“
Die meisten Mitarbeiter nahmen den Feueralarm gelassen. Uschi Schestak (60) am Empfang: „Nach sechs Jahren Tietz habe ich vor nichts mehr Angst. Ich habe vor allem den Gästen rausgeholfen.“ Janine Müller (23) aus der Bücherei war zuerst erschrocken, „aber dann haben wir die Besucher rausgeschubst“. Gar nicht evakuieren ließen sich die Mitarbeiter des Friseurladens. Lisa Schulze (23): „Die Kunden hatten nasse Haare. Im Notfall haben wir einen eigenen Ausgang.“ (bri)
Kurz vor 17 Uhr detonierte der Böller, eine Silvesterfontäne, im WC-Vorraum. Der Qualm löste den Brandmelder aus, eine laute Bandansage forderte, das Haus zu verlassen. Die Feuerwehr kam, stellte mit Tietz-Sicherheitsleuten fest: kein Feuer. Die Polizei stellte die Reste der Fontäne sicher. Polizeisprecher Frank Fischer (55): „Wir ermitteln.“
Die meisten Mitarbeiter nahmen den Feueralarm gelassen. Uschi Schestak (60) am Empfang: „Nach sechs Jahren Tietz habe ich vor nichts mehr Angst. Ich habe vor allem den Gästen rausgeholfen.“ Janine Müller (23) aus der Bücherei war zuerst erschrocken, „aber dann haben wir die Besucher rausgeschubst“. Gar nicht evakuieren ließen sich die Mitarbeiter des Friseurladens. Lisa Schulze (23): „Die Kunden hatten nasse Haare. Im Notfall haben wir einen eigenen Ausgang.“ (bri)








