Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Donnerstag, 3. Juni 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Tierschützer retteten Tina
Hund wochenlang im Müll
Polizeieinsatz in Oberlungwitz: Tierschützer Jürgen Burkert schlug Alarm wegen der eingesperrten Kangalhündin Tina. Foto: Andreas Kretschel
OBERLUNGWITZ - Drama um gequälten Hund in Abbruchhaus: Der Besitzer hatte seine Kangalhündin Tina (acht Monate) wochenlang zwischen Schutt und Müll eingesperrt. Jetzt schlugen Nachbarn Alarm - und anonyme Tierschützer befreiten die Hündin, brachten sie in ein Tierheim.
Die Lage für den türkischen Hirtenhund erschien dramatisch. Seit Wochen hatte ihn der türkische Besitzer Murat A. (32) im Abbruchhaus zwischen Dreck und Trümmern eingesperrt. Angeblich sollte er das Haus gegen Vandalen schützen. Doch Nachbarn schimpften über die miserable Lage des Tieres. Gabriele Leißner (48): „Der Hund hat keinen Kontakt zu Menschen oder Tieren. Eine furchtbare Situation.“
Nachbarn alarmierten am Abend Sabine Köhn (44) und Jürgen Burkert (58) vom Chemnitzer Tierschutzverein „Tier und Mensch“. Vorsitzender Burkert: „Eine unwürdige Situation. Der Hund winselt und ist verstört. Da muss so schnell wie möglich Abhilfe geschaffen werden.“ Die Tierschützer alarmierten die Polizei. Doch die Beamten sahen keinen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Als die Polizei weg war, kamen im Schutze der Nacht Tierschützer, holten den Hund aus dem Haus und brachten ihn in ein Tierheim. bri
Die Lage für den türkischen Hirtenhund erschien dramatisch. Seit Wochen hatte ihn der türkische Besitzer Murat A. (32) im Abbruchhaus zwischen Dreck und Trümmern eingesperrt. Angeblich sollte er das Haus gegen Vandalen schützen. Doch Nachbarn schimpften über die miserable Lage des Tieres. Gabriele Leißner (48): „Der Hund hat keinen Kontakt zu Menschen oder Tieren. Eine furchtbare Situation.“
Nachbarn alarmierten am Abend Sabine Köhn (44) und Jürgen Burkert (58) vom Chemnitzer Tierschutzverein „Tier und Mensch“. Vorsitzender Burkert: „Eine unwürdige Situation. Der Hund winselt und ist verstört. Da muss so schnell wie möglich Abhilfe geschaffen werden.“ Die Tierschützer alarmierten die Polizei. Doch die Beamten sahen keinen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Als die Polizei weg war, kamen im Schutze der Nacht Tierschützer, holten den Hund aus dem Haus und brachten ihn in ein Tierheim. bri






