Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Donnerstag, 6. Mai 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
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Streit um Lehrer-Teilzeit - jetzt drohen Kündigungen
DRESDEN - Der Konflikt um eine Verlängerung der Zwangsteilzeit für Mittelschul- und Gymnasiallehrer eskaliert: Die Gespräche zwischen Lehrervertretern und Staatsregierung sind gescheitert. Nun stehen Änderungskündigungen im Raum.
Die Staatssekretäre Wolfgang Voß und Jürgen Staupe haben den Lehrervertretern ein Modell vorgeschlagen, was die durch die Verlängerung der Zwangsteilzeit bedingten Rentenminderungen ausgeglichen hätte. „Der nötigen tarifvertraglichen Lösung und damit auch einem Einstellungskorridor für junge Lehrer haben sich die Lehrervertreter verweigert“, hieß es. Änderungskündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden, so die Staatssekretäre.
„Wir haben von Anfang an klargestellt, dass wir keinen neuen Tarifvertrag abschließen werden“, stellte dagegen Jens Weichelt, Chef des Sächsischen Lehrerverbands, klar. Der Vorschlag der Staatsregierung sei indiskutabel.
Eigentlich muss schnell eine Lösung her, denn die Schulen müssen das kommende Schuljahr planen. Der Vertrag über die Zwangsteilzeit für 14000 Mittelschul- und Gymnasiallehrer läuft zum 31. Juli aus. Während die Lehrer-Gewerkschaften nun auf die versprochene Rückkehr zur Vollzeitbeschäftigung pochen, will die Staatsregierung die Zwangsteilzeit verlängern. Begründung: Es gäbe sonst 2000 Lehrer zu viel, was angesichts klammer Kassen nicht finanzierbar sei (Morgenpost berichtete).
Die Lehrer verweisen dagegen auf bald steigende Schülerzahlen und monieren, dass die Staatsregierung Alt gegen Jung ausspiele. Diese argumentiert, dass nur die weitere Zwangs-Teilzeit die Einstellung von jungen Lehrern ermögliche.
mor
„Wir haben von Anfang an klargestellt, dass wir keinen neuen Tarifvertrag abschließen werden“, stellte dagegen Jens Weichelt, Chef des Sächsischen Lehrerverbands, klar. Der Vorschlag der Staatsregierung sei indiskutabel.
Eigentlich muss schnell eine Lösung her, denn die Schulen müssen das kommende Schuljahr planen. Der Vertrag über die Zwangsteilzeit für 14000 Mittelschul- und Gymnasiallehrer läuft zum 31. Juli aus. Während die Lehrer-Gewerkschaften nun auf die versprochene Rückkehr zur Vollzeitbeschäftigung pochen, will die Staatsregierung die Zwangsteilzeit verlängern. Begründung: Es gäbe sonst 2000 Lehrer zu viel, was angesichts klammer Kassen nicht finanzierbar sei (Morgenpost berichtete).
Die Lehrer verweisen dagegen auf bald steigende Schülerzahlen und monieren, dass die Staatsregierung Alt gegen Jung ausspiele. Diese argumentiert, dass nur die weitere Zwangs-Teilzeit die Einstellung von jungen Lehrern ermögliche.
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