Chemnitz
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Freitag, 12. Februar 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Sachsens Lehrer gehen in die Vollen
Streit um Teilzeit
Der Streit um das Ende der Teilzeitregelung für Mittelschul- und Gymnasiallehrer: 49 Prozent dieser Lehrer wollen wieder Vollzeit arbeiten. Nicht finanzierbar, sagt Finanzminister Georg Unland (CDU). Gewerkschaft und Lehrerverband sind stinksauer.
Dresden - Ende Juli läuft der 2005 abgeschlossene Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung aus, der die Teilzeitregelung beinhaltete. Zwar wollen laut einer Befragung immerhin künftig 51 Prozent weiter Teilzeit arbeiten. Der Rest jedoch Vollzeit. Daher müssten fast 1000 Stellen zusätzlich geschaffen werden. Macht in den kommenden zwei Schuljahren 96 Millionen Euro Mehrkosten.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist sauer. „Die Ankündigung von Finanzminister Unland, die anstehende Rückkehr in die Vollzeitbeschäftigung nicht bezahlen zu wollen, verdeutlicht zum wiederholten Male die Konzeptionslosigkeit der Staatsregierung, wenn es um die Personalentwicklung im Schulbereich geht“, so GEW-Landesvorsitzende Sabine Gerold. Die Phase des Lohnverzichts sei vorbei.
Der Sächsische Lehrerverband (SLV) warnt die Staatsregierung vor „restriktiven Maßnahmen“ mit dem Ziel einer erneuten Zwangsteilzeit. SLV-Chef Jens Weichelt: „Wer die Realität an unseren Schulen kennt, weiß, dass wir nicht zu viele Lehrer haben.“ (mor)
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist sauer. „Die Ankündigung von Finanzminister Unland, die anstehende Rückkehr in die Vollzeitbeschäftigung nicht bezahlen zu wollen, verdeutlicht zum wiederholten Male die Konzeptionslosigkeit der Staatsregierung, wenn es um die Personalentwicklung im Schulbereich geht“, so GEW-Landesvorsitzende Sabine Gerold. Die Phase des Lohnverzichts sei vorbei.
Der Sächsische Lehrerverband (SLV) warnt die Staatsregierung vor „restriktiven Maßnahmen“ mit dem Ziel einer erneuten Zwangsteilzeit. SLV-Chef Jens Weichelt: „Wer die Realität an unseren Schulen kennt, weiß, dass wir nicht zu viele Lehrer haben.“ (mor)







