Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Samstag, 9. Juli 2011
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Sachsen-Franken-Magistrale: Bahn lässt Freistaat hängen
Bei der Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale gibt’s finanzielle Probleme.
Betroffen ist nach Angaben des Eisenbahnbundesamtes (EBA) der 15 Kilometer lange Abschnitt von Herlasgrün nach Plauen. Grund: „Die Bahn hat bislang keine Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) beantragt“, so das EBA. Ohne EU-Geld kein Weiterbau.
Die Elektrifizierung der 73 Kilometer von Plauen nach Hof kostet 120 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus Mitteln des Freistaats Sachsen (rund 13 Millionen Euro), Efre-Mitteln sowie Geldern des Bundes. Aktuell holpert es, weil die Efre-Mittel nicht da sind. Die Bahn könnte die Summe zwar vorfinanzieren, will das aber offenbar nicht.
„Das Verhalten der Deutschen Bahn ist nicht sehr partnerschaftlich und schon gar nicht sachsenfreundlich“, kritisiert die Freiberger CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann (50). Bahn-Betriebsrat und FDP-Stadtrat Wolfgang Lesch (57) aus Chemnitz: „Es gibt eine klare Ansage. Bis 2012 geht Plauen ans Netz. Dabei muss es bleiben.“
Bahn-Chef Rüdiger Grube (60) hatte vor zwei Wochen intern den Bauverzug eingeräumt. Das Bundesverkehrsministerium in Berlin (BMVBS) schaltete sich nach einem Mopo-Bericht ein, verbreitet jetzt Optimismus: „Das BMVBS geht ungeachtet des formellen Finanzierungsproblems davon aus, dass die Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes bis Plauen Ende 2012 erfolgen wird und bis Hof Ende 2013.“ (tor)
Die Elektrifizierung der 73 Kilometer von Plauen nach Hof kostet 120 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus Mitteln des Freistaats Sachsen (rund 13 Millionen Euro), Efre-Mitteln sowie Geldern des Bundes. Aktuell holpert es, weil die Efre-Mittel nicht da sind. Die Bahn könnte die Summe zwar vorfinanzieren, will das aber offenbar nicht.
„Das Verhalten der Deutschen Bahn ist nicht sehr partnerschaftlich und schon gar nicht sachsenfreundlich“, kritisiert die Freiberger CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann (50). Bahn-Betriebsrat und FDP-Stadtrat Wolfgang Lesch (57) aus Chemnitz: „Es gibt eine klare Ansage. Bis 2012 geht Plauen ans Netz. Dabei muss es bleiben.“
Bahn-Chef Rüdiger Grube (60) hatte vor zwei Wochen intern den Bauverzug eingeräumt. Das Bundesverkehrsministerium in Berlin (BMVBS) schaltete sich nach einem Mopo-Bericht ein, verbreitet jetzt Optimismus: „Das BMVBS geht ungeachtet des formellen Finanzierungsproblems davon aus, dass die Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes bis Plauen Ende 2012 erfolgen wird und bis Hof Ende 2013.“ (tor)








