Chemnitz
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Mittwoch, 10. März 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Richter verurteilte Münzer-Knacker
Keine Gnade für diese Nummer
ZWICKAU - Die Spur der Brüder Matthias (36) und René R. (35) zieht sich durch ganz Mitteldeutschland: In Thüringen, Sachsen-Anhalt und ihrer Heimat sollen die Vogtländer von Februar bis Juni 2009 insgesamt 55 Münzfernsprecher geknackt haben. Nun wird ihnen im Amtsgericht Zwickau der Prozess gemacht.
Laut Anklage sollen die Brüder 17000 Euro Beute und 40000 Euro Sachschaden durch Aufbohren und Ausräumen von Münztelefonen der Telekom verursacht haben. Als sich die Aufbrüche häuften, ließ sich die Polizei in Südwestsachsen direkt an das Alarmsystem der Automaten anschließen. Auch Kontoauszüge belasten René R.: Mehrmals habe er Münzgeld in ähnlicher Höhe
an Bankautomaten eingezahlt wie zuvor geklaut wurde.
Matthias R. nimmt zwei geknackte Telefone auf seine Kappe. Für die anderen Taten hat er ein Alibi: Zu dieser Zeit saß er im Knast. Richter Stefan Noback koppelte das Verfahren gegen ihn ab und verurteilte ihn zu 15 Monaten Haft auf Bewährung.
René R. leugnet die Taten weiter. Richter Noback sieht das anders: „Ich bin ziemlich sicher, dass wir ihm die Taten alle nachweisen können.“ Zu groß sei die Beweislast: „Nachdem wir beide in Gewahrsam hatten, folgten keine weiteren Aufbrüche.“ Der Prozess geht weiter.
sti/adi
Matthias R. nimmt zwei geknackte Telefone auf seine Kappe. Für die anderen Taten hat er ein Alibi: Zu dieser Zeit saß er im Knast. Richter Stefan Noback koppelte das Verfahren gegen ihn ab und verurteilte ihn zu 15 Monaten Haft auf Bewährung.
René R. leugnet die Taten weiter. Richter Noback sieht das anders: „Ich bin ziemlich sicher, dass wir ihm die Taten alle nachweisen können.“ Zu groß sei die Beweislast: „Nachdem wir beide in Gewahrsam hatten, folgten keine weiteren Aufbrüche.“ Der Prozess geht weiter.
sti/adi







