Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Samstag, 6. Februar 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Quäl-Züchter: Tierheim fehlt das Geld zur Hunderettung
Der Tierquälerskandal weitet sich aus: Immer mehr grausame Details über den Hartmannsdorfer Züchter, der mindes-tens 40 Hunde unter katastrophalen Bedingungen hält, kommen ans Tageslicht.
Nach einer Besichtigung der Anlage hatte der Tierschutzverein zwei Hunde beschlagnahmen lassen und Alarm geschlagen (Morgenpost berichtete). Jetzt vorgestellte Untersuchungsergebnisse zeigen: Ihr Zustand war noch viel schlimmer als zunächst angenommen. Tierschützerin Rosita Reißer (57): „Die Hunde waren weder geimpft noch entwurmt. Sie hatten Fieber, Atemwegserkrankungen, Tumore und Entzündungen.“
Doch für Tierarzt und Landratsamt scheint das noch nicht auszureichen, um sich Sorgen um die Gesundheit der übrigen Hunde zu machen. „Die Schwere der Verstöße rechtfertigte nicht die sofortige Wegnahme aller Tiere“, sagt Landratsamts-Sprecherin Ilona Schilk (50).
Die Tierschützer vermuten, das Landratsamt scheue die drohenden Kosten: „Die ärztliche Versorgung aller Hunde würde etwa 20 000 Euro kosten, die Unterbringung noch einmal 10 000 Euro“, überschlägt Rosita Reißer - Geld, das das Tierheim natürlich nicht hat. Die Sprecherin des Landratsamts Zwickauer Land, Ilona Schilk, entgegnet: „Natürlich ist die Unterbringung der Hunde im Tierheim mit erheblichen Kosten verbunden, aber daran sollte es nicht fehlen.“
Zwar wurde dem Hundequäler vom Landratsamt Zucht und Handel untersagt. Doch der legte Einspruch ein, klagt sich durch die Instanzen. Sprecherin Schilk erklärt die nächsten Schritte: „Er muss nun seinen Bestand auf 16 Tiere reduzieren. Was mit den übrigen Hunden passieren soll, wird noch geklärt.“
ary
Doch für Tierarzt und Landratsamt scheint das noch nicht auszureichen, um sich Sorgen um die Gesundheit der übrigen Hunde zu machen. „Die Schwere der Verstöße rechtfertigte nicht die sofortige Wegnahme aller Tiere“, sagt Landratsamts-Sprecherin Ilona Schilk (50).
Die Tierschützer vermuten, das Landratsamt scheue die drohenden Kosten: „Die ärztliche Versorgung aller Hunde würde etwa 20 000 Euro kosten, die Unterbringung noch einmal 10 000 Euro“, überschlägt Rosita Reißer - Geld, das das Tierheim natürlich nicht hat. Die Sprecherin des Landratsamts Zwickauer Land, Ilona Schilk, entgegnet: „Natürlich ist die Unterbringung der Hunde im Tierheim mit erheblichen Kosten verbunden, aber daran sollte es nicht fehlen.“
Zwar wurde dem Hundequäler vom Landratsamt Zucht und Handel untersagt. Doch der legte Einspruch ein, klagt sich durch die Instanzen. Sprecherin Schilk erklärt die nächsten Schritte: „Er muss nun seinen Bestand auf 16 Tiere reduzieren. Was mit den übrigen Hunden passieren soll, wird noch geklärt.“
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