Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Montag, 22. März 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Politiker fordern: Landes-Direktion nach Chemnitz!
Von Norbert Fleischer
CHEMNITZ - Der Streit um den künftigen gemeinsamen Sitz der Landesdirektion (LD; Morgenpost berichtete) eskaliert: Nach dem Chemnitzer LD-Präsidenten Karl Noltze (CDU) wettern nun auch Abgeordnete aus seiner Partei sowie Wirtschafts-Experten über die vermuteten Pläne der Staatsregierung, die Chemnitzer Behörde ersatzlos zu schließen.
In einer gemeinsamen Erklärung teilten die aus dem Zwi-ckauer Raum stammenden CDU-Landtagsabgeordneten Jan Löff-ler, Kerstin Nicolaus, Ines Springer und Gerald Otto mit, „die Fakten sprechen für Chemnitz“. Die Stadt sei ohnehin schon bei der Verteilung öffentlicher Einrichtungen von Bund und Land stets benachteiligt worden, heißt es im Hinblick auf den Arbeitsmarkt. Und in der Tat arbeitet im hiesigen Bezirk nur etwa ein Fünftel aller sächsischen Landes- und Bundesangestellten. Im Leipziger Raum sind es dagegen 25 Prozent, in Dresden sogar 32.
Weiteres Argument der Abgeordneten für Chemnitz: die hiesige, größte Indust-riedichte im Freistaat. Rund 38 Prozent aller Unternehmen und mehr als 40 Prozent aller Handwerksbetriebe liegen in der Region. Unterstützung kommt auch aus dem Bundestag. CDU-MdB Michael Luther erklärte im Gespräch mit der Morgenpost, auch er favorisiere Chemnitz als LD-Sitz, schon allein deswegen, weil es zentraler liege als Leipzig oder Dresden.
Die südwestsächsischen Handwerks- und Industrie- und Handelskammern (IHK) wandten sich in der Frage sogar an MP Stanislaw Tillich (CDU). In einem gemeinsamen Schreiben der Präsidenten Dietmar Mothes (HWK) und Mi-chael Lohse (IHK) an den Landesvater forderten sie, „der Freistaat muss alles tun, dass der Standort Chemnitz keine weiteren dieser Arbeitsplätze verliert“.
Zuletzt hatte LD-Präsident Noltze die Befürchtung geäußert, die Pläne zum Dichtmachen seiner Behörde seien längst beschlossen.
In einer gemeinsamen Erklärung teilten die aus dem Zwi-ckauer Raum stammenden CDU-Landtagsabgeordneten Jan Löff-ler, Kerstin Nicolaus, Ines Springer und Gerald Otto mit, „die Fakten sprechen für Chemnitz“. Die Stadt sei ohnehin schon bei der Verteilung öffentlicher Einrichtungen von Bund und Land stets benachteiligt worden, heißt es im Hinblick auf den Arbeitsmarkt. Und in der Tat arbeitet im hiesigen Bezirk nur etwa ein Fünftel aller sächsischen Landes- und Bundesangestellten. Im Leipziger Raum sind es dagegen 25 Prozent, in Dresden sogar 32.
Weiteres Argument der Abgeordneten für Chemnitz: die hiesige, größte Indust-riedichte im Freistaat. Rund 38 Prozent aller Unternehmen und mehr als 40 Prozent aller Handwerksbetriebe liegen in der Region. Unterstützung kommt auch aus dem Bundestag. CDU-MdB Michael Luther erklärte im Gespräch mit der Morgenpost, auch er favorisiere Chemnitz als LD-Sitz, schon allein deswegen, weil es zentraler liege als Leipzig oder Dresden.
Die südwestsächsischen Handwerks- und Industrie- und Handelskammern (IHK) wandten sich in der Frage sogar an MP Stanislaw Tillich (CDU). In einem gemeinsamen Schreiben der Präsidenten Dietmar Mothes (HWK) und Mi-chael Lohse (IHK) an den Landesvater forderten sie, „der Freistaat muss alles tun, dass der Standort Chemnitz keine weiteren dieser Arbeitsplätze verliert“.
Zuletzt hatte LD-Präsident Noltze die Befürchtung geäußert, die Pläne zum Dichtmachen seiner Behörde seien längst beschlossen.






