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Donnerstag, 7. Januar 2010
(Chemnitzer Morgenpost)

Noch mal 2,9 Millionen Euro: SLB-Pleite immer teurer


Wieder muss der Steuerzahler ran: Die Landesbürgschaft für die im Sommer 2007 notverkaufte Landesbank wurde wieder angezapft! Rund 2,9 Millionen Euro musste der Freistaat am 31. Dezember zahlen, da es weitere Ausfälle bei den riskanten Fonds der Sachsen LB gab.

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Der Lack ist ab: Die SLB-Pleite könnte Sachsen in diesem Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Foto: ddp

Dresden - Damit zahlte der sächsische Steuerzahler - im Rahmen der Bürgschaft über maximal 2,75 Milliarden Euro - im vergangenen Jahr insgesamt 8,07 Millionen Euro an die Landesbank Baden-Württemberg. Sie hatte die vor der Pleite stehende Sachsen LB gekauft, dabei aber auf die Bürgschaft des Freistaates bestanden.

Aus gutem Grund. Die SAM GmbH, die die riskanten „Giftpapiere“ für den Freistaat verwaltet, prophezeit düstere Zeiten: Sie geht davon aus, dass dieses Jahr im Rahmen der Bürgschaft sogar ein dreistelliger Millionenbetrag fällig wird! Grund seien die angespannte Wirtschaftslage und die Situation auf dem US-Immobilienmarkt, die weitere Ausfälle wahrscheinlich machten. (mor)



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