Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Freitag, 16. April 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Neuer Anschlag auf die Synagoge
Nach dem Attentat aufs ‚Schalom‘
Erneuter Anschlag auf die Jüdische Gemeinde: Gestern früh warfen Unbekannte Steine auf die Synagoge in der Stollberger Straße. Tage zuvor war das Lokal Schalom in der Carolastraße Ziel einer Attacke. Schalom-Wirt Uwe Dziuballa (45): „Ich vermute in beiden Fällen einen politischen Hintergrund.“
Gestern nach 7 Uhr griffen sich möglicherweise Rechtsradikale an der Straßenbahn Steine und zerstörten zwei hochwertige Fenster am Festsaal der Synagoge. Hausmeister Gunter Freier (60) hatte den Anschlag als Erster bemerkt. Erst dachte er an normale Rowdys, meint nun aber: „Da zum zweiten Mal ein jüdisches Haus betroffen ist, könnte man schon auf dumme Gedanken kommen.“
Der Schaden beträgt mehrere Tausend Euro - für die gut 600 Mitglieder starke Jüdische Gemeinde ein Problem, falls die Versicherung nicht zahlt. Das Dezernat Staatsschutz der Kripo übernahm die Ermittlungen. Polizeisprecherin Jana Kindt (44): „Wir suchen Zeugen der Straftat.“
Wenige Tage zuvor hatten Randalierer das Lokal Schalom angegriffen, fünf Laternen zerschlagen, den Briefkasten eingetreten und vollgepinkelt, vor allem aber den Davidstern an der Tür beschädigt. Uwe Dziuballa ist hochgradig genervt: „Das haben wir seit zehn Jahren alle zwei Monate. Der Gesamtschaden erreicht 40000 Euro. Wenn das so weitergeht, steht uns das Wasser bis zum Hals.“
bri
Gestern nach 7 Uhr griffen sich möglicherweise Rechtsradikale an der Straßenbahn Steine und zerstörten zwei hochwertige Fenster am Festsaal der Synagoge. Hausmeister Gunter Freier (60) hatte den Anschlag als Erster bemerkt. Erst dachte er an normale Rowdys, meint nun aber: „Da zum zweiten Mal ein jüdisches Haus betroffen ist, könnte man schon auf dumme Gedanken kommen.“
Der Schaden beträgt mehrere Tausend Euro - für die gut 600 Mitglieder starke Jüdische Gemeinde ein Problem, falls die Versicherung nicht zahlt. Das Dezernat Staatsschutz der Kripo übernahm die Ermittlungen. Polizeisprecherin Jana Kindt (44): „Wir suchen Zeugen der Straftat.“
Wenige Tage zuvor hatten Randalierer das Lokal Schalom angegriffen, fünf Laternen zerschlagen, den Briefkasten eingetreten und vollgepinkelt, vor allem aber den Davidstern an der Tür beschädigt. Uwe Dziuballa ist hochgradig genervt: „Das haben wir seit zehn Jahren alle zwei Monate. Der Gesamtschaden erreicht 40000 Euro. Wenn das so weitergeht, steht uns das Wasser bis zum Hals.“
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