Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Donnerstag, 22. September 2011
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Nach Bahnunglück - Strecke muss neu gebaut werden
Nach dem schweren Zugunglück bei Bad Lausick (Kreis Leipzig) sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. In der Nacht wurde begonnen, die noch fahrbaren Wagen der Regionalbahn zurück auf die Schienen zu hieven und abzutransportieren. Der umgestürzte Triebwagen muss hingegen vor Ort verschrottet werden.
Bad Lausick. Noch in der Nacht zu gestern hatten Feuerwehrleute den auf ein Feld gekippten Zugteil mit Kränen aufgerichtet. Nach einer Inspektion am Morgen mussten Spezialisten der Bahn jedoch feststellen, dass der Triebwagen der Baureihe VT612 ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. „Karosserie und Drehgestelle sind derart geschädigt, dass der Triebwagen vor Ort zerlegt und verschrottet werden muss“, sagte Bahn-Sprecherin Änne Kliem der Morgenpost.
Der Rest der aus zwei gekoppelten Neigetechnik-Zügen bestehenden Regionalbahn wurde mit Spezialkränen zurück auf die Schienen gehievt. Eine Hilfslok zog die lädierte Bahn anschlie-ßend nach Kassel (Hessen), wo sie in einem Ausbesserungswerk repariert werden soll.
Als die Unfallstelle beräumt war, wurde der ganze Schaden an der Bahnstrecke sichtbar. Auf etwa 100 Metern sind die Schienen verzogen, Schwellen aus dem Gleisbett gerissen, Signalkabel zerstört. Der Streckenabschnitt muss laut Bahn-Sprecherin Kliem völlig neu gebaut werden. Bereits in der Nacht waren vor Ort 300 neue Betonschwellen angeliefert worden.
Während der Bauarbeiten bleiben sowohl die Bahnstrecke Leipzig - Geithain als auch die Staatsstraße 49 in Lauterbach voll gesperrt. Die Bahn hofft, die Arbeiten heute Nacht abschließen zu können. Zwischen Leipzig und Geithain verkehren solange Busse. Zwischen Geithain und Chemnitz hat die Bahn einen Zugpendelverkehr eingerichtet. (-bi.-)
Der Rest der aus zwei gekoppelten Neigetechnik-Zügen bestehenden Regionalbahn wurde mit Spezialkränen zurück auf die Schienen gehievt. Eine Hilfslok zog die lädierte Bahn anschlie-ßend nach Kassel (Hessen), wo sie in einem Ausbesserungswerk repariert werden soll.
Als die Unfallstelle beräumt war, wurde der ganze Schaden an der Bahnstrecke sichtbar. Auf etwa 100 Metern sind die Schienen verzogen, Schwellen aus dem Gleisbett gerissen, Signalkabel zerstört. Der Streckenabschnitt muss laut Bahn-Sprecherin Kliem völlig neu gebaut werden. Bereits in der Nacht waren vor Ort 300 neue Betonschwellen angeliefert worden.
Während der Bauarbeiten bleiben sowohl die Bahnstrecke Leipzig - Geithain als auch die Staatsstraße 49 in Lauterbach voll gesperrt. Die Bahn hofft, die Arbeiten heute Nacht abschließen zu können. Zwischen Leipzig und Geithain verkehren solange Busse. Zwischen Geithain und Chemnitz hat die Bahn einen Zugpendelverkehr eingerichtet. (-bi.-)








