Chemnitz
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Mittwoch, 20. Januar 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Muss Polizei Katzenhasser laufen lassen?
Muss die Polizei den Katzenhasser von Zwickau wieder laufen lassen? Nach den fürchterlichen Attacken auf die Kätzchen Micki und Mauki im Juni 2009 im Stadtteil Niederplanitz hatten die Beamten einen Verdächtigen ermittelt. Doch trotz aller Bemühungen kann ihm die Polizei die Tierquälerei nicht nachweisen. Staatsanwalt Bernd Sämann (39): „Vermutlich wird es nicht zu einer Anklage kommen.“
Zwickau - Im Juni hatte ein Katzenhasser an der Gartenanlage „Heimattreue“ mit einem Bolzenschussgerät auf die Kätzchen gefeuert. Der grausame Tierquäler jagte Micki und Mauki zwei zehn Zentimeter lange Schrauben in die Köpfe. Nach Not-OPs überlebten die Tiere, jedoch verlor Mauki ein Auge.
Katzenmutti Brigitte Burmeister (59) ist entsetzt: „Es wäre traurig, wenn ein Tierquäler frei rumlaufen dürfte. Micki hat seit dem Schuss Angst. Sie traut sich nicht mehr aus unserem Garten.“ Nachbarschaftsstreit schließt sie als Grund für die Schüsse aus: „Streit gibt es überall. Aber ein Nachbar war das nicht.“
Nach den brutalen Attacken auf Micki und Mauki hatte der Tierschutzverein PETA 500 Euro Belohnung für Hinweise auf den Katzenhasser ausgesetzt. PETA-Sprecherin Nadja Kutscher (23) ist empört, dass ein möglicher Täter freigelassen wird: „Wer auf Tiere schießt, ist auch eine Gefahr für Menschen." (bri)
Katzenmutti Brigitte Burmeister (59) ist entsetzt: „Es wäre traurig, wenn ein Tierquäler frei rumlaufen dürfte. Micki hat seit dem Schuss Angst. Sie traut sich nicht mehr aus unserem Garten.“ Nachbarschaftsstreit schließt sie als Grund für die Schüsse aus: „Streit gibt es überall. Aber ein Nachbar war das nicht.“
Nach den brutalen Attacken auf Micki und Mauki hatte der Tierschutzverein PETA 500 Euro Belohnung für Hinweise auf den Katzenhasser ausgesetzt. PETA-Sprecherin Nadja Kutscher (23) ist empört, dass ein möglicher Täter freigelassen wird: „Wer auf Tiere schießt, ist auch eine Gefahr für Menschen." (bri)






