Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Freitag, 27. Januar 2012
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
5.000 FAHRGÄSTE TÄGLICH
Mit der Erzgebirgsbahn auf Achse
Chemnitz. 600-mal um die ganze Welt: Die Erzgebirgsbahn (EGB) hat ihr Zehnjähriges gefeiert. Seit 2002 legte die Tochter der Deutschen Bahn 25 Millionen Kilometer zurück. Doch in die Freude mischt sich auch Sorge: In fünf Jahren laufen die Verträge aus.
„Die Erzgebirgsbahn wurde gegründet, um schwach ausgelastete Strecken vor der Stilllegung zu bewahren“, sagt EGB-Chef Lutz Mehlhorn (52). Das Unterfangen ist geglückt. „Unsere Fahrgastzahlen haben sich verdreifacht.“ Nutzten 2002 nur 1.500 Reisende die Erzgebirgsbahn täglich, sind es heute 5.000.
Am stärksten ausgelastet ist die Strecke von Zwickau nach Johanngeorgenstadt. Hier sind in erster Linie Berufspendler unterwegs. Auf den Verbindungen von Chemnitz nach Aue, Olbernhau und Bärenstein halten sich Pendler, Touristen und Schüler die Waage. Die positive Bilanz haben sich EGB, Bund und Land etwas kosten lassen. 200 Millionen Euro wurden seit 2002 in die Infrastruktur investiert.
2017 werden die Lizenzen im Regionalverkehr neu vergeben. „Wir hoffen, die Erzgebirgsbahn wieder mit im Boot zu haben“, so Harald Neuhaus (54), Chef des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS), der die Leistungen auf den Strecken bestellt und bezahlt. (tor)
„Die Erzgebirgsbahn wurde gegründet, um schwach ausgelastete Strecken vor der Stilllegung zu bewahren“, sagt EGB-Chef Lutz Mehlhorn (52). Das Unterfangen ist geglückt. „Unsere Fahrgastzahlen haben sich verdreifacht.“ Nutzten 2002 nur 1.500 Reisende die Erzgebirgsbahn täglich, sind es heute 5.000.
Am stärksten ausgelastet ist die Strecke von Zwickau nach Johanngeorgenstadt. Hier sind in erster Linie Berufspendler unterwegs. Auf den Verbindungen von Chemnitz nach Aue, Olbernhau und Bärenstein halten sich Pendler, Touristen und Schüler die Waage. Die positive Bilanz haben sich EGB, Bund und Land etwas kosten lassen. 200 Millionen Euro wurden seit 2002 in die Infrastruktur investiert.
2017 werden die Lizenzen im Regionalverkehr neu vergeben. „Wir hoffen, die Erzgebirgsbahn wieder mit im Boot zu haben“, so Harald Neuhaus (54), Chef des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS), der die Leistungen auf den Strecken bestellt und bezahlt. (tor)







