Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Mittwoch, 30. Dezember 2009
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Leipzig wird zur Festung
Polizei und Stadt stemmen sich mit Macht gegen die gefürchteten Silvester-Krawalle in Leipzig. Gewalt soll im Keim erstickt werden. Um Randale zu verhindern, gibt es rund ums Connewitzer Kreuz drastische Einschränkungen.
Denn am Kreuz im Süden Leipzigs kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Polizei. Mit einem großen Polizeiaufgebot und umfangreichen Sicherungs-Maßnahmen soll eine Neuauflage verhindert werden. So werden die Straßen zu Silvester in einem Radius von bis zu einem Kilometer rund ums Kreuz für den Verkehr gesperrt, auch Anwohner müssen ihre Wagen wegparken. In diesem Radius dürfen die 150 Gastronomen und Kioskbesitzer keinen Alkohol auf der Straße verkaufen. Ordnungsdezernent Heiko Rosenthal (Linke): „Wir sind auf großes Verständnis gestoßen.“
Ladeninhaber sollen ihre Schaufenster vernageln. Zudem werden Scheiben von Bahn-Wartehäuschen bruchsicher verpackt. Lose Pflastersteine werden eingesammelt und möglichst alles entfernt, was „Munition“ für Barrikaden sein könnte. Glas-Entsorger räumen extra kurz vor der Silvesternacht 20 bis 30 Container weg.
„Ich erhoffe mir aber, dass es mal ganz gewaltlos abgeht, zumal Leipzig solche Schlagzeilen auf Dauer nicht brauchen kann“, so Leipzigs Polizeipräsident Horst Wawrzynski. Er verfolgt die Strategie, die Randale im Keim zu ersticken. Wawrzynski kündigte an, dass seine Beamten in der gesamten Stadt präsent sein werden. Auch für einzige angemeldete linke Demonstration ist die Polizei vorbereitet. Zu dem heutigen Aufzug des „Ladenschluss-Aktionsbündnisses gegen Nazis“ sind 300 Teilnehmer angemeldet. mor
Ladeninhaber sollen ihre Schaufenster vernageln. Zudem werden Scheiben von Bahn-Wartehäuschen bruchsicher verpackt. Lose Pflastersteine werden eingesammelt und möglichst alles entfernt, was „Munition“ für Barrikaden sein könnte. Glas-Entsorger räumen extra kurz vor der Silvesternacht 20 bis 30 Container weg.
„Ich erhoffe mir aber, dass es mal ganz gewaltlos abgeht, zumal Leipzig solche Schlagzeilen auf Dauer nicht brauchen kann“, so Leipzigs Polizeipräsident Horst Wawrzynski. Er verfolgt die Strategie, die Randale im Keim zu ersticken. Wawrzynski kündigte an, dass seine Beamten in der gesamten Stadt präsent sein werden. Auch für einzige angemeldete linke Demonstration ist die Polizei vorbereitet. Zu dem heutigen Aufzug des „Ladenschluss-Aktionsbündnisses gegen Nazis“ sind 300 Teilnehmer angemeldet. mor








