Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Dienstag, 5. Juli 2011
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
In Chemnitz erwachen die maroden Gemäuer
Von Corinna Karl
Wächter wachen auf. Auf dem Brühl geht die Agentur Stadt-Wohnen ein neues Wächterhaus-Projekt an. In der Karl-Liebknecht-Straße 53 sollen in 24 Räumen Kreative, Familien und Studenten das alte Gemäuer beleben. Am Freitag können sich Interessierte über das Vorhaben informieren. Auch der Verein Stadthalten macht mobil. Er hat sich dem Erhalt der noch intakten Karrees auf dem Sonnenberg verschrieben.
Chemnitz. In der Zietenstraße 70 (Projekt vom Verein Stadthalten) wird seit 2009 musiziert, im Atelier gemalt oder fotografiert, in Büros gearbeitet. Hauseigentümer Martin Krichenbauer (51): „Das Haus hat wieder eine Zukunft.“ Nutzer tapezierten, spachtelten, strichen die Wände. Dafür zahlen sie weniger als einen Euro Miete pro Quadratmeter - und die Nebenkosten.
Robert und Martin Krichenbauer kauften vor einem Jahr auf dem Brühl ein weiteres Haus „mit Potenzial“, arbeiten hier mit der Agentur Stadt-Wohnen zusammen. Projektleiterin Sophie Dollichon (26): „Wer Ideen hat, zentral günstig wohnen möchte, kann Freitag, 16 Uhr, zum Nutzertreffen in die Müllerstraße 16 kommen.“ Wohnungen und Gewerbeflächen sollen entstehen.
Das Vorhaben soll sich ins städtische Projekt der Wiederbelebung des Brühls einfügen. Die Eigentümer lassen neue Leitungen im 121 Jahre alten Haus verlegen. Robert Krichenbauer (58): „Wir hoffen, für die Grundnutzbarkeit mit 100.000 Euro auszukommen.“ Im ersten Wächterhaus in der Zietenstraße investierte er das Dreifache. Auch der Verein Stadthalten (betreibt 2 Waschhäuser) verhandelt mit Eigentümern von Objekten auf dem Sonnenberg. Das Ziel ist das Gleiche: Wiederbelebung der Problemviertel und Komplettsanierung der Häuser.
Robert und Martin Krichenbauer kauften vor einem Jahr auf dem Brühl ein weiteres Haus „mit Potenzial“, arbeiten hier mit der Agentur Stadt-Wohnen zusammen. Projektleiterin Sophie Dollichon (26): „Wer Ideen hat, zentral günstig wohnen möchte, kann Freitag, 16 Uhr, zum Nutzertreffen in die Müllerstraße 16 kommen.“ Wohnungen und Gewerbeflächen sollen entstehen.
Das Vorhaben soll sich ins städtische Projekt der Wiederbelebung des Brühls einfügen. Die Eigentümer lassen neue Leitungen im 121 Jahre alten Haus verlegen. Robert Krichenbauer (58): „Wir hoffen, für die Grundnutzbarkeit mit 100.000 Euro auszukommen.“ Im ersten Wächterhaus in der Zietenstraße investierte er das Dreifache. Auch der Verein Stadthalten (betreibt 2 Waschhäuser) verhandelt mit Eigentümern von Objekten auf dem Sonnenberg. Das Ziel ist das Gleiche: Wiederbelebung der Problemviertel und Komplettsanierung der Häuser.








