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Freitag, 9. April 2010
(Chemnitzer Morgenpost)

Im Öko-,Nios‘ steckt viel Chemnitz drin


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So futuristisch sieht der Ökoflitzer aus. Heute wird der Prototyp „Nios“ auf der AMI vorgestellt. Foto: Christian Molnar

CHEMNITZ - Auf der Automesse AMI in Leipzig wird heute der Prototyp des neuen Öko-Autos „Nios“ vorgestellt. Entwickelt wurde es unter anderem von Studenten der TU Chemnitz.

Der Rahmen aus Holz, Sitze aus Pappwaben, Felgen aus Basaltfasern, im Antrieb eine Wasserstoff-Brennzelle: Mit 160 Kilogramm Gewicht und 500 Kilometern Reichweite bringt der „Nios“ futuristisches Design mit rekordverdächtiger Energiebilanz auf die Straße. Die Entwicklung ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt, erklärt Studentin Sandra Hölzl (21): „Den Rahmen und die technischen Teile entwickelten Studenten der FH Merseburg, das Design kommt von der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, die Brennstoffzelle und Fahrzeugelektronik aus Chemnitz.“

Die Idee zum Ökoauto kam ihnen 2007 im Bus nach Südfrankreich. Die Studenten fuhren zum Shell-Eco-Marathon, wo es darum ging, mit eigenen Autos und einem Liter Benzin so weit wie möglich zu kommen. Aber ein Auto, das auch ökologisch in der Herstellung ist? Heute wird „Nios“ auf der AMI präsentiert. Die erste Fahrt steht im Mai auf dem Lausitzring an.

adi


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