Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Dienstag, 7. September 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Gegen den Verfall: Verein malt den Sonnenberg bunt
„Bunte Republik Sonnenberg“ könnte man denken: Im so lange stiefmütterlich behandelten Stadtteil regt sich etwas.
Chemnitz. Das Spielparadies an der Augustusburger Straße ist fertig, Wächterhäuser werden bezogen. Die kreativen Köpfe vom Verein Stadthalten wollen nun gar die größte Straßengalerie der Welt schaffen.
Die Zietenstraße fristet seit Jahren ein trauriges Dasein. Der Verein hat diesem tristen Image den Kampf angesagt, will mit Wächterhäusern ganze Häuserkarrees vorm Verfall und der Abrissbirne retten. Seit Mai läuft eine weitere Aktion - eine Straßengalerie. Mitarbeiter Thomas Heidenreich (35): „Vereine, Schulen, Kindergärten und andere gestalten Holzplatten und wir hängen sie in die Fenster unbewohnter Häuser.“ Man wolle den Sonnenberg langfristig verändern.
Mehr als 60 bunte Platten zieren Fenster in der Zietenstraße, weitere 40 kommen bald hinzu. Heidenreich: „So schützen wir die Häuser vor Vandalismus, der Straßenzug wird schöner, die Gestalter finden Bezug zum Stadtteil.“ Das Projekt Straßengalerie sei aber nicht auf kreative Köpfe vom Sonnenberg beschränkt. „Wir suchen Gestalter aus der ganzen Stadt. Denn wir haben immer noch die Idee, mit der größten Straßengalerie ins Guinnessbuch zu kommen.“ Eine Antwort der Experten steht noch aus. (cka)
Die Zietenstraße fristet seit Jahren ein trauriges Dasein. Der Verein hat diesem tristen Image den Kampf angesagt, will mit Wächterhäusern ganze Häuserkarrees vorm Verfall und der Abrissbirne retten. Seit Mai läuft eine weitere Aktion - eine Straßengalerie. Mitarbeiter Thomas Heidenreich (35): „Vereine, Schulen, Kindergärten und andere gestalten Holzplatten und wir hängen sie in die Fenster unbewohnter Häuser.“ Man wolle den Sonnenberg langfristig verändern.
Mehr als 60 bunte Platten zieren Fenster in der Zietenstraße, weitere 40 kommen bald hinzu. Heidenreich: „So schützen wir die Häuser vor Vandalismus, der Straßenzug wird schöner, die Gestalter finden Bezug zum Stadtteil.“ Das Projekt Straßengalerie sei aber nicht auf kreative Köpfe vom Sonnenberg beschränkt. „Wir suchen Gestalter aus der ganzen Stadt. Denn wir haben immer noch die Idee, mit der größten Straßengalerie ins Guinnessbuch zu kommen.“ Eine Antwort der Experten steht noch aus. (cka)








