Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Mittwoch, 21. Oktober 2009
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Garten lässt Gäste in den sauren Ur-Apfel ,beißen‘
Schon im Garten Eden verführte Eva Adam mit einem Apfel, und auch Schneewittchen konnte dem rotbäckigen Obst nicht widerstehen. In Chemnitz ist es der Botanische Garten in der Leipziger Straße, der seine Besucher seit ges-tern mit leckeren Äpfeln lockt.
Chemnitz - Etwa 95.000 Tonnen Äpfel sind laut Landwirtschaftsministerium in diesem Jahr an sächsischen Bäumen gereift. Das sei die zweitbeste Ernte seit neun Jahren. Aber nicht überall haben sich die Apfelblütenträume erfüllt, wie Heiko Diettrich (39) vom Chemnitzer Stadtverband der Kleingärtner erzählt: „Wir hatten im Vergleich zum Vorjahr ein durchschnittliches Apfeljahr. Der Frühsommer war zu nass und zu kalt.“ Wie zufrieden die sächsischen Obstbauern sind, wird sich noch zeigen. „Bei uns ist die Ernte noch nicht abgeschlossen“, war von einer Sprecherin zu erfahren.
Im Botanischen Garten spielen die Erntezahlen keine Rolle, denn hier geht es um historische Apfelsorten. Herr Diettrich: „Wir zeigen Sorten aus sechs Jahrhunderten, darunter auch die Apfelurform, die nur kirschgroß ist.“
Nicht nur größenmäßig hat sich der Apfel über die Jahrhunderte weiterentwickelt, er ist auch süßer geworden. „Die Urform ist sehr säuerlich und nicht zum Verzehr empfohlen“, berichtet Heiko Diettrich. Insgesamt gibt es 100 verschiedene Sorten zu bestaunen. „Nach der Ausstellung spenden wir alle Äpfel der Chemnitzer Tafel.“ Die Ausstellung im Botanischen Garten ist bis zum 1. November täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. An den Wochenenden gibt es außerdem die Mög- lichkeit, mit Fachberatern des Kleingärtnerverbandes zu sprechen. (vw )
Im Botanischen Garten spielen die Erntezahlen keine Rolle, denn hier geht es um historische Apfelsorten. Herr Diettrich: „Wir zeigen Sorten aus sechs Jahrhunderten, darunter auch die Apfelurform, die nur kirschgroß ist.“
Nicht nur größenmäßig hat sich der Apfel über die Jahrhunderte weiterentwickelt, er ist auch süßer geworden. „Die Urform ist sehr säuerlich und nicht zum Verzehr empfohlen“, berichtet Heiko Diettrich. Insgesamt gibt es 100 verschiedene Sorten zu bestaunen. „Nach der Ausstellung spenden wir alle Äpfel der Chemnitzer Tafel.“ Die Ausstellung im Botanischen Garten ist bis zum 1. November täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. An den Wochenenden gibt es außerdem die Mög- lichkeit, mit Fachberatern des Kleingärtnerverbandes zu sprechen. (vw )







