Chemnitz
Diese Inhalte werden
freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Dienstag, 2. August 2011
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Galeristen haben Lust auf Erika
Erika Lust ist auf der Suche nach einem neuen Ort für ihre Ausstellung. Nachdem das Deutsch-Russische Kulturinstitut kurzfristig entschieden hatte, ihre Bilder nicht zu zeigen (Morgenpost berichtete), haben sich nun erste Interessenten gemeldet.
Ihr wurde kurzfristig abgesagt: Galeristin Erika Lust darf nicht im Deutsch-Russischen Kulturinstitut ausstellen. Foto: Thomas Türpe
Dresden. „Das ist traurig, man hätte sich mit Erika Lust zusammensetzen und darüber reden können“, sagt Claudia Happich. Sie spielt mit dem Gedanken, die teils erotischen Bilder von Frau Lust im Gewölbekeller der Pension „Villa am Waldschlösschen“ oder im neuen Mehrzweckraum der Pension „Villa Angelika“ auszustellen. Die Geschäftsführerin hatte die Künstlerin im Zuge der Proteste gegen die Waldschlößchenbrücke kennengelernt. Anschließend kaufte sie der Künstlerin zwei der umstrittenen Orosz-Bilder ab.
„In den nächsten Tagen wollen wir uns treffen. Der Raum ist klein, da muss man schauen, ob das passt“, sagt die Nacktmalerin. Eigentlich wollte sie 20 Ölgemälde und Zeichnungen im Deutsch-Russischen Institut ausstellen. Die Einladungen waren gedruckt, doch ein Bild mit zwei nackten Frauen, die vor einer Ikone beten, war zu viel: Die ganze Ausstellung wurde abgeblasen.
Erika Lust gibt die Hoffnung, ihre Gemälde und Zeichnungen doch noch auszustellen, nicht auf. „Auch meine ehemalige Anwältin Anja Przybilla hat gesagt, sie hilft mir“, sagt Erika Lust.
„In den nächsten Tagen wollen wir uns treffen. Der Raum ist klein, da muss man schauen, ob das passt“, sagt die Nacktmalerin. Eigentlich wollte sie 20 Ölgemälde und Zeichnungen im Deutsch-Russischen Institut ausstellen. Die Einladungen waren gedruckt, doch ein Bild mit zwei nackten Frauen, die vor einer Ikone beten, war zu viel: Die ganze Ausstellung wurde abgeblasen.
Erika Lust gibt die Hoffnung, ihre Gemälde und Zeichnungen doch noch auszustellen, nicht auf. „Auch meine ehemalige Anwältin Anja Przybilla hat gesagt, sie hilft mir“, sagt Erika Lust.








