Chemnitz
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Dienstag, 10. Januar 2012
(Chemnitzer Morgenpost)
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Fingierte Unfälle! Miese Abzocke von Aussiedlern
Mit einer miesen Masche zocken Betrüger derzeit in Sachsen lebende Aussiedler aus Russland und den GUS-Staaten ab. Vermeintliche Rechtsanwälte behaupten, dass Verwandte in Unfälle verwickelt seien, und kassieren dann „zur Abwehr strafrechtlicher Verfolgung“ Tausende Euro.
Leipzig. Der Anruf bei Oleg T. (77) klang dramatisch. Ein Russisch sprechender „Rechtsanwalt“ teilte ihm mit, dass seine Tochter im Landkreis Leipzig einen Unfall verursacht, dabei ein Kind schwer verletzt habe. Für die Notoperation und zur Abwehr strafrechtlicher Folgen benötige die Tochter umgehend 18.000 Euro.
Völlig aufgelöst kratzte der in Leipzig lebende Ukrainer sein Gespartes zusammen - knapp 5.000 Euro. Die übergab er dem kurz darauf an der Tür stehenden „Anwalt“ - in der Hoffnung, seiner Tochter helfen zu können. Doch die Frau, die am Abend ahnungslos nach Hause kam, hatte keinen Unfall. Oleg T. war einer Betrüger-Bande aufgesessen, die derzeit rund um Leipzig Aussiedler abzockt. „Neben diesem wurden uns allein letzte Woche drei weitere Fälle angezeigt“, berichtet Polizeisprecherin Uta Barthel.
Die Masche war dabei immer die gleiche: „Die mit unserem Rechtssystem nicht so vertrauten Opfer werden mit dem Unfall-Szenario in eine emotionale Ausnahmesituation gebracht, sodass sie ohne zu überlegen dem vermeintlichen Rechtsvertreter Geld übergeben“, so Frau Barthel. (-bi.-)
Völlig aufgelöst kratzte der in Leipzig lebende Ukrainer sein Gespartes zusammen - knapp 5.000 Euro. Die übergab er dem kurz darauf an der Tür stehenden „Anwalt“ - in der Hoffnung, seiner Tochter helfen zu können. Doch die Frau, die am Abend ahnungslos nach Hause kam, hatte keinen Unfall. Oleg T. war einer Betrüger-Bande aufgesessen, die derzeit rund um Leipzig Aussiedler abzockt. „Neben diesem wurden uns allein letzte Woche drei weitere Fälle angezeigt“, berichtet Polizeisprecherin Uta Barthel.
Die Masche war dabei immer die gleiche: „Die mit unserem Rechtssystem nicht so vertrauten Opfer werden mit dem Unfall-Szenario in eine emotionale Ausnahmesituation gebracht, sodass sie ohne zu überlegen dem vermeintlichen Rechtsvertreter Geld übergeben“, so Frau Barthel. (-bi.-)







