Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Samstag, 21. November 2009
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Erster Jugendclub muss schließen
Sparpläne der Stadt
Ob Anja Bartll-Lassati (30) noch lange mit ihrem Kollegen Tobias Gruner (32) im AJZ zusammenarbeitet, ist fraglich. Foto: Meinhold
Dieser Sparhammer schlägt ziemlich heftig zu: Weil die Stadt vor allem in der Kultur sparen will, bleiben Jugendliche demnächst auf der Straße stehen.
Die kommunalen Ein-sparungen nehmen kein Ende. Nun trifft es die Jugendarbeit. Nach Morgenpost-
Informationen sollen im nächsten Jahr rund 500000 Euro an städtischen Zuschüssen wegfallen, insgesamt zehn soziale Jugendprojekte gestrichen werden.
Besonders hart trifft es das Alternative Jugendzent-rum (AJZ) in der Chemnitztalstraße. Hier soll die Stelle einer Mitarbeiterin gestrichen werden, der vom AJZ betriebene Jugendclub „Benario“ in der Müllerstraße gar völlig dicht gemacht werden. „Das ist eine Katastrophe, da dadurch die mobile Arbeit der Streetworker stark eingeschränkt wird“, schimpft AJZ-Sprecher Enrico Glaser (35).
Auch der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (45, CDU) bemängelt die Streichpläne: „Das sollte nochmal durchleuchtet werden, denn sonst geht auch ein Stück Kultur in der Stadt verloren“. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat in seiner Sitzung im Januar. Für Dienstag ist zudem ein Protestzug vors Rathaus geplant, dem sich auch Studenten an-schließen wollen.
ary
Besonders hart trifft es das Alternative Jugendzent-rum (AJZ) in der Chemnitztalstraße. Hier soll die Stelle einer Mitarbeiterin gestrichen werden, der vom AJZ betriebene Jugendclub „Benario“ in der Müllerstraße gar völlig dicht gemacht werden. „Das ist eine Katastrophe, da dadurch die mobile Arbeit der Streetworker stark eingeschränkt wird“, schimpft AJZ-Sprecher Enrico Glaser (35).
Auch der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (45, CDU) bemängelt die Streichpläne: „Das sollte nochmal durchleuchtet werden, denn sonst geht auch ein Stück Kultur in der Stadt verloren“. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat in seiner Sitzung im Januar. Für Dienstag ist zudem ein Protestzug vors Rathaus geplant, dem sich auch Studenten an-schließen wollen.
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