Chemnitz
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der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Montag, 6. Februar 2012
(Chemnitzer Morgenpost)
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Erster Chef jagt Lehrlinge mit teurer Gratis-Technik
Dresden. Auszubildende sind Mangelware! Um die Konkurrenz auszustechen, ködert die „Agentur für Kommunikation“ zukünftige Lehrlinge mit Gratis-Technik. Etwa einem iPad 2, einem Computerwunder im Taschenformat.
„Ich bin das Einstellungsgeschenk. Also schnell bewerben“, wirbt die Firma verlockend in Anzeigen. Glücklicher Besitzer eines solchen Minirechners werden die zwei auserwählten Auszubildenden zum Veranstaltungskaufmann und ein zukünftiger Mediengestalter.
Auf einem Meeting zur Misere hatte Chef Frank Schröder die zündende Idee, denn die Lehrlingslage ist nicht eben rosig: „Vor ein paar Jahren bewarben sich jede Woche noch gut 30 Leute, jetzt sind es gerade mal zwei bis drei. Den Geburtenrückgang bekommen wir jetzt voll zu spüren“, so Geschäftsführer Hagen Steglitz. „Der Zeitpunkt ist günstig, nächste Woche gibt es Zeugnisse in Sachsen.“
Ein Anreiz sich zu bewerben, dürfte der iPad sein, denn so frisch gebacken von der Schule sind bis zu 700 Euro für einen Taschencomputer kein Pappenstiel. Für den Zuschlag müssen die Bewerber nach einer Erstauswahl durch ein 30-minütiges Gespräch allerdings auch noch etwas tun: Erst nach einem einwöchigen Praktikum, in dem sie sich beweisen müssen, fällt die endgültige Entscheidung. Steglitz: „Wir gehen davon aus, dass die Bewerber wieder zahlreicher werden.“ (Anneke Müller)
„Ich bin das Einstellungsgeschenk. Also schnell bewerben“, wirbt die Firma verlockend in Anzeigen. Glücklicher Besitzer eines solchen Minirechners werden die zwei auserwählten Auszubildenden zum Veranstaltungskaufmann und ein zukünftiger Mediengestalter.
Auf einem Meeting zur Misere hatte Chef Frank Schröder die zündende Idee, denn die Lehrlingslage ist nicht eben rosig: „Vor ein paar Jahren bewarben sich jede Woche noch gut 30 Leute, jetzt sind es gerade mal zwei bis drei. Den Geburtenrückgang bekommen wir jetzt voll zu spüren“, so Geschäftsführer Hagen Steglitz. „Der Zeitpunkt ist günstig, nächste Woche gibt es Zeugnisse in Sachsen.“
Ein Anreiz sich zu bewerben, dürfte der iPad sein, denn so frisch gebacken von der Schule sind bis zu 700 Euro für einen Taschencomputer kein Pappenstiel. Für den Zuschlag müssen die Bewerber nach einer Erstauswahl durch ein 30-minütiges Gespräch allerdings auch noch etwas tun: Erst nach einem einwöchigen Praktikum, in dem sie sich beweisen müssen, fällt die endgültige Entscheidung. Steglitz: „Wir gehen davon aus, dass die Bewerber wieder zahlreicher werden.“ (Anneke Müller)








