Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Montag, 6. Februar 2012
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Diebe bedienten sich bei Karl-May-Ausstellung
Chemnitz. Wie im wilden Westen: In der Galerie Roter Turm in Chemnitz haben sich Langfinger an den Exponaten einer Ausstellung zu schaffen gemacht. Die Biberpelzmütze haben sie einer Puppe vom Schopf gezogen, plünderten die „Phantasiewelten des Karl May“ am helllichten Tag.
Tapfere Indianer und tollkühne Cowboys waren die Helden von Schriftsteller Karl May. Sie schlugen Schurken in die Flucht - aber nur in Mays Phantasie. Diesmal waren dreiste Diebe schneller, stibitzten zwischen 12 und 13 Uhr drei Gegenstände aus der Karl-May-Wild-West-Ausstellung in der Innenstadt. „Dabei handelt es sich um eine Biberpelzmütze, ein goldfarbenes Abzeichen und ein Kissen“, sagt ein Polizeisprecher.
Die Beute hat einen Wert von 450 Euro. „Wir haben unter anderem eine Kopie des Original-Schreibtisches von Karl May zur Ausstellung beigesteuert. Die gestohlenen Exponate hingegen stammen nicht aus unserem Bestand“, sagt André Köhler (37), Sprecher vom Karl-May-Museum Radebeul. Der Veranstalter, dem die ausgestellten Stücke gehören, war gestern nicht zu erreichen. Mit Adleraugen werden sie aber ab sofort doppelt so scharf vom Wachschutz bewacht.
Denn wie die Diebe ungesehen mit der historischen Beute verschwinden konnten, bleibt ein Rätsel. Die Polizei ermittelt. Der Wildwest-Spaß geht weiter. Eine Woche lang können Besucher noch Geschichten lauschen, Cowboy-und-Indianer-Szenen bestaunen und beim Bullenreiten ihren Mut beweisen. (cka)
Tapfere Indianer und tollkühne Cowboys waren die Helden von Schriftsteller Karl May. Sie schlugen Schurken in die Flucht - aber nur in Mays Phantasie. Diesmal waren dreiste Diebe schneller, stibitzten zwischen 12 und 13 Uhr drei Gegenstände aus der Karl-May-Wild-West-Ausstellung in der Innenstadt. „Dabei handelt es sich um eine Biberpelzmütze, ein goldfarbenes Abzeichen und ein Kissen“, sagt ein Polizeisprecher.
Die Beute hat einen Wert von 450 Euro. „Wir haben unter anderem eine Kopie des Original-Schreibtisches von Karl May zur Ausstellung beigesteuert. Die gestohlenen Exponate hingegen stammen nicht aus unserem Bestand“, sagt André Köhler (37), Sprecher vom Karl-May-Museum Radebeul. Der Veranstalter, dem die ausgestellten Stücke gehören, war gestern nicht zu erreichen. Mit Adleraugen werden sie aber ab sofort doppelt so scharf vom Wachschutz bewacht.
Denn wie die Diebe ungesehen mit der historischen Beute verschwinden konnten, bleibt ein Rätsel. Die Polizei ermittelt. Der Wildwest-Spaß geht weiter. Eine Woche lang können Besucher noch Geschichten lauschen, Cowboy-und-Indianer-Szenen bestaunen und beim Bullenreiten ihren Mut beweisen. (cka)








