Chemnitz
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Freitag, 3. Dezember 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
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Der neue Trabi sucht noch Väter
Der Traum vom neuen Trabi - für die geplante Neuauflage der „Pappe“ als Elektroauto werden weiter Investoren gesucht. Die Initiatoren erhielten gestern schon mal einen Preis für ihre Idee.
Preis für einen Traum: Für ihre Idee einer Neuauflage des Trabant wurden Ronald Gerschewski, Nils Poschwatta und Klaus Schindler (v.l.) gestern ausgezeichnet. Foto: dpa
Wilkau. „Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass das Projekt eher in die Gänge kommt“, sagt der Geschäftsführer der Individual Karosseriebau GmbH Wilkau-Hasslau, Ronald Gerschewski. Zumal der neue Trabi bei der Internationen Automobilausstellung IAA 2009 schon für reichlich Wirbel sorgte. Nach der Präsentation des Prototypen hätten sich damals rund 200 Interessenten gemeldet. Doch die gesamte Autobranche steckte in Schwierigkeiten - der Begeisterung für das Projekt folgte schnell Stille.
Inzwischen ist Gerschewski mit sechs ernsthaften Bewerbern im Gespräch. Doch nur wenn die Finanzierung hundertprozentig stehe, werde es eine Serienfertigung geben, erklärt er.
Gerschewksi ist optimistisch, genauso wie der Geschäftsführer des Modellbauherstellers Herpa, Klaus Schindler, und Autodesigner Nils Poschwatta. Die drei gründeten gestern die „Trabant nT GmbH“, um das Projekt voranzutreiben. Ursprünglich geht es auf eine Idee von Schindler zurück. Dessen Firma hat in den vergangenen 20 Jahren Zigtausende Trabis produziert - im Miniaturformat. „Der Trend geht hin zu innovativer Entkomplizierung“, glaubt Schindler. „Dafür steht der Trabi.“
Ob es jemals dazu kommen wird oder nicht - schon für das Projekt erntete das Trio eine Auszeichnung der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“. Der Trabant nT erhielt als eines von zwölf Projekten den Sonderpreis „Gelebte Einheit“.
Inzwischen ist Gerschewski mit sechs ernsthaften Bewerbern im Gespräch. Doch nur wenn die Finanzierung hundertprozentig stehe, werde es eine Serienfertigung geben, erklärt er.
Gerschewksi ist optimistisch, genauso wie der Geschäftsführer des Modellbauherstellers Herpa, Klaus Schindler, und Autodesigner Nils Poschwatta. Die drei gründeten gestern die „Trabant nT GmbH“, um das Projekt voranzutreiben. Ursprünglich geht es auf eine Idee von Schindler zurück. Dessen Firma hat in den vergangenen 20 Jahren Zigtausende Trabis produziert - im Miniaturformat. „Der Trend geht hin zu innovativer Entkomplizierung“, glaubt Schindler. „Dafür steht der Trabi.“
Ob es jemals dazu kommen wird oder nicht - schon für das Projekt erntete das Trio eine Auszeichnung der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“. Der Trabant nT erhielt als eines von zwölf Projekten den Sonderpreis „Gelebte Einheit“.







