Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Mittwoch, 10. März 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Der Kreuz- und Quer-Markt kommt
Die Baum-Pläne sind vom Pflas-ter: Die Stadt hat sich mit Behinderten- und Seniorenbeirat zur Marktgestaltung geeinigt. Über den Holpermarkt sollen nun doch kreuz und quer Gehstreifen führen.
Es wurde heiß diskutiert, die Uhr tickte: Für fast eine Viertelmillion Euro will die Stadt den Markt aufhübschen. Dabei standen gar Baumpflanzungen für bis zu 70000 Euro zur Debatte (wir berichteten). Die Beiräte beschimpften die Pläne als „fauler Kompromiss“. Nun will Bürgermeisterin Petra Wesseler (46, parteilos) die Begehbarkeit doch nur mit Plattenwegen verbessern. Grund: Die Stadt muss mit Bauen beginnen, sonst verfällt Fördergeld. „Der Beirat hat den Plänen zugestimmt. Bäume werden nicht gepflanzt“, sagte OB Barbara Ludwig (48, SPD).
Wie die Baumpläne ist übrigens auch die Sanierung des Umweltzentrums vom Tisch. „Wir können den Vereinen nach der Sanierung keine Mietfreiheit garantieren“, so Bürgermeister Berthold Brehm (58, CDU). Bislang bezahlen sie nur die Nebenkosten. Das Zentrum verzichtete nun auf die Aufhübschung. Die Investition von 890000 Euro (davon 640000 Euro Zuschüsse) fließt in die Rathaussanierung. Allein die Reparatur des Balkons, eines maroden Erkers und einer Treppe verschlingen 700000 Euro von fast zwei Millionen Euro.
cka
Es wurde heiß diskutiert, die Uhr tickte: Für fast eine Viertelmillion Euro will die Stadt den Markt aufhübschen. Dabei standen gar Baumpflanzungen für bis zu 70000 Euro zur Debatte (wir berichteten). Die Beiräte beschimpften die Pläne als „fauler Kompromiss“. Nun will Bürgermeisterin Petra Wesseler (46, parteilos) die Begehbarkeit doch nur mit Plattenwegen verbessern. Grund: Die Stadt muss mit Bauen beginnen, sonst verfällt Fördergeld. „Der Beirat hat den Plänen zugestimmt. Bäume werden nicht gepflanzt“, sagte OB Barbara Ludwig (48, SPD).
Wie die Baumpläne ist übrigens auch die Sanierung des Umweltzentrums vom Tisch. „Wir können den Vereinen nach der Sanierung keine Mietfreiheit garantieren“, so Bürgermeister Berthold Brehm (58, CDU). Bislang bezahlen sie nur die Nebenkosten. Das Zentrum verzichtete nun auf die Aufhübschung. Die Investition von 890000 Euro (davon 640000 Euro Zuschüsse) fließt in die Rathaussanierung. Allein die Reparatur des Balkons, eines maroden Erkers und einer Treppe verschlingen 700000 Euro von fast zwei Millionen Euro.
cka






