Chemnitz
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Donnerstag, 14. April 2011
(Chemnitzer Morgenpost)
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Beim Energiegipfel in Berlin: Tillich soll endlich richtig Wind machen
Morgen will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf einem Energiegipfel in Berlin mit den 16 Ministerpräsidenten erste Eckpunkte für eine Energiewende abstecken. Die Grünen geben MP Stanislaw Tillich (CDU) gleich ein paar Hausaufgaben mit auf den Weg.
Dresden. Konkret fordern die Grünen, dass Tillich die „Blockade“ der Windenergie in Sachsen auflösen soll. „Die Behinderungen beim Windkraftausbau in Sachsen müssen endlich reduziert werden“, so Fraktions-Chefin Antje Hermenau. Die sehen die Grünen vor allem im Umgang mit den sogenannten Windvorranggebieten. Nur dort dürfen Windkraftanlagen errichtet werden. Die Grünen wollen, dass mehr und größere Gebiete ausgewiesen werden, damit die Chancen auf den Bau solcher Anlagen steigen. Dagegen sträubten sich die zuständigen Gremien derzeit aber.
Außerdem legen die Grünen Tillich den Ersatz alter Windräder durch leistungsstärkere Anlagen ans Herz. Frau Hermenau: „Wir könnten in Sachsen schon 2020 ein Viertel unseres heutigen Stromverbrauches mit Windkraft decken.“ Dafür würden lediglich 0,5 Prozent der Landesfläche „beeinträchtigt“, aber fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Derzeit liegt der Anteil der Windenergie bei sieben Prozent. (mor)
Außerdem legen die Grünen Tillich den Ersatz alter Windräder durch leistungsstärkere Anlagen ans Herz. Frau Hermenau: „Wir könnten in Sachsen schon 2020 ein Viertel unseres heutigen Stromverbrauches mit Windkraft decken.“ Dafür würden lediglich 0,5 Prozent der Landesfläche „beeinträchtigt“, aber fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Derzeit liegt der Anteil der Windenergie bei sieben Prozent. (mor)








