Chemnitz
Diese Inhalte werden
freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Freitag, 17. Februar 2012
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Aus Angst: Tierschützerin versteckt Zschäpes Katzen
Katzenjammer: Das BKA will nicht für das Futter der Katzen Heidi und Lilly der mutmaßlichen NSU-Terroristin Beate Zschäpe (36) aufkommen.
Katzenjammer dank BKA: Die Top-Polizisten wollen die Tierheimkosten für Zschäpes Katzen nicht bezahlen. Fotos: MDR
Zwickau. Nun droht Claudia Ruf (38), Chefin des Tierschutzvereins Zwickau, mit Klage gegen das BKA - und versteckt die Tiere aus Angst.
Auf 1017,42 Euro beläuft sich die Rechnung des Tierheims. Ein Sprecher des Dresdner Innenministeriums hatte zuvor erklärt, dass dafür das BKA aufkommen müsste. Tut es aber nicht. BKA-Sprecher Jens Beismann (37): „Das BKA ist nicht zuständig für die Katzen. Örtliche Behörden prüfen eine einvernehmliche Lösung.“ Also sollen Stadt und Polizei Zwickau zahlen.
BKA-Ermittler nahmen von beiden Zschäpe-Katzen Speichelproben. Wozu, wollte Beismann nicht verraten: „Zu ermittlungstaktischen Fragen keine Auskunft.“ Derweil fürchtet Frau Ruf braune Besucher, versteckte Heidi und Lilly: „Keiner weiß, wo sie sind, sie tragen anonyme Nummern. Wir wollen keine Wallfahrtsstätte werden für Zschäpe-Fans.“ (bri)
BKA-Ermittler nahmen von beiden Zschäpe-Katzen Speichelproben. Wozu, wollte Beismann nicht verraten: „Zu ermittlungstaktischen Fragen keine Auskunft.“ Derweil fürchtet Frau Ruf braune Besucher, versteckte Heidi und Lilly: „Keiner weiß, wo sie sind, sie tragen anonyme Nummern. Wir wollen keine Wallfahrtsstätte werden für Zschäpe-Fans.“ (bri)







