Chemnitz
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freundlicherweise von
der Chemnitzer Morgenpost
zur Verfügung gestellt
Montag, 30. August 2010
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Alte Synagoge angezündet
Brandanschlag auf den Jüdischen Friedhof
Schon wieder ein Brandanschlag mit offenbar politischem Hintergrund. Mit ihrer schändlichen Tat störten Chaoten die Totenruhe auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Dresden-Johannstadt. Die Feuerteufel hatten die Tür der ehemaligen Synagoge angezündet. Es entstand ein Schaden von mehr als 5 000 Euro. Die Soko Rex wurde eingeschaltet und sucht Zeugen.
Dresden. Eine Radlerin (66) entdeckte den Brand kurz vor 6 Uhr: Auf der Fiedlerstraße brannte die Begräbnishalle des Neuen Jüdischen Friedhofs!
Die Flammen loderten an der schweren Eichentür der früheren Synagoge (1950 bis 2002). Die alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer, bevor es weiteren Schaden anrichten konnte. Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) sicherten Spuren. Hinweise auf einen Brandsatz fanden sie nicht.
„Die Soko Rex hat die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung übernommen“, so LKA-Sprecherin Silvaine Reiche. Viel Arbeit für die Nazi-Jäger des LKA. In den vergangenen Wochen hatte es schon zwei Brandanschläge auf alternative Wohngemeinschaften von linken Jugendlichen gegeben. Es wird vermutet, dass Nazis die Brandsätze geworfen hatten. Beim Synagogen-Brand fanden sich keine Spuren, die auf die Täter schließen lassen.
Die Polizei sucht Zeugen - Tel. 0800/6 73 81 52. (us)
Die Flammen loderten an der schweren Eichentür der früheren Synagoge (1950 bis 2002). Die alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer, bevor es weiteren Schaden anrichten konnte. Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) sicherten Spuren. Hinweise auf einen Brandsatz fanden sie nicht.
„Die Soko Rex hat die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung übernommen“, so LKA-Sprecherin Silvaine Reiche. Viel Arbeit für die Nazi-Jäger des LKA. In den vergangenen Wochen hatte es schon zwei Brandanschläge auf alternative Wohngemeinschaften von linken Jugendlichen gegeben. Es wird vermutet, dass Nazis die Brandsätze geworfen hatten. Beim Synagogen-Brand fanden sich keine Spuren, die auf die Täter schließen lassen.
Die Polizei sucht Zeugen - Tel. 0800/6 73 81 52. (us)






