Kino
Donnerstag, 26. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Tränen der Frustration
Christina Wittich
„Fünf Freunde“ hätte wirklich spannend und unterhaltsam werden können. Hätte.
Die Welt des Kinderfilms ist in Unordnung gekommen: „Die wilden Kerle“ und „Die wilden Hühner“ sind schon lange abgetreten, auch „Die Vorstadtkrokodile“ konnten sich der Adoleszenz nach drei Filmen nicht mehr entziehen – und kein Nachfolger wurde seitdem etabliert. Heulen und Zähneklappern, nicht nur beim Merchandising. Und dann fiel jemandem ein Exemplar der Enid-Blyton-Reihe „Fünf Freunde“ in die Hände. Heureka! Oder auch nicht, denn das Ergebnis der filmischen Umsetzung unterfordert nicht nur die anzusprechenden Kinder, sondern dürfte auch deren erwachsener Begleitung Tränen der Frustration in die Augen treiben.
Bei der Adaption des Stoffes einigte man sich offenbar darauf, wenig vom Geist der frühen 1950er-Jahre zu entfernen, während man die Geschichte in die heutige Zeit überträgt. Rollenklischees und tumbe Figurenzeichnung sind damit originalgetreu erhalten geblieben. Regisseur Mike Marzuk bemüht sich zudem um eine möglichst uninspirierte Umsetzung der Geschichte um die fünf Freunde George (Valeria Eisenbart), Julian (Quirin Oettl), Dick (Justus Schlingensiepen), Anne (Neele Marie Nickel) und Hund Timmy, die sich in ihrem ersten Abenteuer nicht nur kennenlernen, sondern zugleich auch mit trotteligen Polizisten (Armin Rohde, Johann von Bühlow) und dem ganz großen Thema alternative Energien herumschlagen müssen. Gute Nacht.
Bei der Adaption des Stoffes einigte man sich offenbar darauf, wenig vom Geist der frühen 1950er-Jahre zu entfernen, während man die Geschichte in die heutige Zeit überträgt. Rollenklischees und tumbe Figurenzeichnung sind damit originalgetreu erhalten geblieben. Regisseur Mike Marzuk bemüht sich zudem um eine möglichst uninspirierte Umsetzung der Geschichte um die fünf Freunde George (Valeria Eisenbart), Julian (Quirin Oettl), Dick (Justus Schlingensiepen), Anne (Neele Marie Nickel) und Hund Timmy, die sich in ihrem ersten Abenteuer nicht nur kennenlernen, sondern zugleich auch mit trotteligen Polizisten (Armin Rohde, Johann von Bühlow) und dem ganz großen Thema alternative Energien herumschlagen müssen. Gute Nacht.








