Kino
Donnerstag, 21. Januar 2010
Sex mit dem Ex
B. Roschy
Die geschiedene Jane (Meryl Streep) besitzt eine florierende Bäckerei-Boutique, hat drei erwachsene Kinder und eine Villa mit Meerblick. Männer spielen in ihrem Leben keine Rolle mehr, lassen sich aber auf Dauer nicht vermeiden. Kein Zweifel, wir befinden uns in einer prächtig ausstaffierten Schmonzette für die weibliche Zielgruppe 40 plus, doch die ist viel lustiger, als es der Titel verheißt.
Zehn Jahre nach Janes Scheidung taucht zur Examensfeier des Sohnes ihr Ex-Mann Jake (Alec Baldwin) wieder auf, gebeutelt von seiner reizbaren jungen Frau und seinem kleinen Stiefsohn. Nach entspanntem Betrinken an der Hotelbar landen die beiden Veteranen im Bett. Es beginnt eine Affäre, bei der Jake Anstalten macht, Jane zurückzuerobern. Die ist hin- und hergerissen zwischen dem beredten Anwalt und einem neuen Verehrer, Architekt Adam (Steve Martin).
Regisseurin Nancy Meyers inszeniert nach bewährtem Rezept ein 1-A-Frauenmärchen in finanziell sorglosem Ambiente. Doch die Groschenroman-Handlung wird durch wunderbare Darsteller, spritzige Situationskomik und eine satirische Ehe-Perspektive aufgewertet. Königin des ausgelassenen Treibens ist freilich Meryl Streep. Gelacht wird viel in dieser Komödie, obwohl sie auch sentimentale Längen aufweist und das Treiben längst nicht so frivol ist, wie der Film behauptet. Auch kitschabstinente Zuschauerinnen werden ihren Spaß haben. Männer können derweil ja in „Avatar“ gehen.
„Wenn Liebe so einfach wäre“ - Cinemaxx, Neues Rundkino, UCI, Ufa, DD; Freiberg; Großenhain; Großröhrsdorf; Meißen; Pirna; Riesa
Zehn Jahre nach Janes Scheidung taucht zur Examensfeier des Sohnes ihr Ex-Mann Jake (Alec Baldwin) wieder auf, gebeutelt von seiner reizbaren jungen Frau und seinem kleinen Stiefsohn. Nach entspanntem Betrinken an der Hotelbar landen die beiden Veteranen im Bett. Es beginnt eine Affäre, bei der Jake Anstalten macht, Jane zurückzuerobern. Die ist hin- und hergerissen zwischen dem beredten Anwalt und einem neuen Verehrer, Architekt Adam (Steve Martin).
Regisseurin Nancy Meyers inszeniert nach bewährtem Rezept ein 1-A-Frauenmärchen in finanziell sorglosem Ambiente. Doch die Groschenroman-Handlung wird durch wunderbare Darsteller, spritzige Situationskomik und eine satirische Ehe-Perspektive aufgewertet. Königin des ausgelassenen Treibens ist freilich Meryl Streep. Gelacht wird viel in dieser Komödie, obwohl sie auch sentimentale Längen aufweist und das Treiben längst nicht so frivol ist, wie der Film behauptet. Auch kitschabstinente Zuschauerinnen werden ihren Spaß haben. Männer können derweil ja in „Avatar“ gehen.
„Wenn Liebe so einfach wäre“ - Cinemaxx, Neues Rundkino, UCI, Ufa, DD; Freiberg; Großenhain; Großröhrsdorf; Meißen; Pirna; Riesa








