Kino
Mittwoch, 1. September 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Sex-Pannen hier und dort
„Verrückt nach dir“
Die Kalifornierin Erin ist Praktikantin bei einer New Yorker Zeitung und trifft Garrett, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde. Die beiden verstehen sich sofort und merken, dass sie sich verliebt haben. In der Fernbeziehungskomödie „Verrückt nach dir“ beginnt eine Hängepartie, wie sie viele Paare kennen.
„Wozu gibt es Flieger und SMS?“, sagen sich die beiden Turteltäubchen. So wird telefoniert und gesimst, bis die Finger bluten. Ab und zu kommt es zu Live-Kontakt, bei dem die jeweiligen Bekannten eifersüchtig die überschießenden Gefühle samt heißem Sex beobachten. Doch es naht der Tag, an dem sich die zwei angesichts neuer Perspektiven entscheiden müssen: zu mir oder zu dir? Oder doch lieber solo?
Regisseurin Nanette Burstein will eine unromantische Beziehungskomödie inszenieren. Verschärfter Sex-Slapstick, rasanter Dialogwitz und ein Hauptdarsteller, der sich öfter nackig macht als seine Partnerin, sorgen für Kurzweil. „Unromantisch“ bedeutet hier aber auch, dass sich die ehemalige Dokumentarfilmerin über Gebühr von den zotig-infantilen Jungskomödien Judd Apatows ( „Männertrip“) mit ausgewalzten Schlüpfrigkeiten und Anal-Humor, für den die Protagonisten längst zu alt sind, anstecken ließ.
Schlimmer noch, Hauptdarstellerin Drew Barrymore springt auf den gleichen Zug auf und gibt sich mittels betont dreckiger Lache und besoffenen Herumkrakeelens als weibliche Variante dieser Vulgärclowns.
Birgit Roschy
Wertung: xxxxxx
Cinemaxx, Neues Rundkino, UCI, Ufa, DD
„Wozu gibt es Flieger und SMS?“, sagen sich die beiden Turteltäubchen. So wird telefoniert und gesimst, bis die Finger bluten. Ab und zu kommt es zu Live-Kontakt, bei dem die jeweiligen Bekannten eifersüchtig die überschießenden Gefühle samt heißem Sex beobachten. Doch es naht der Tag, an dem sich die zwei angesichts neuer Perspektiven entscheiden müssen: zu mir oder zu dir? Oder doch lieber solo?
Regisseurin Nanette Burstein will eine unromantische Beziehungskomödie inszenieren. Verschärfter Sex-Slapstick, rasanter Dialogwitz und ein Hauptdarsteller, der sich öfter nackig macht als seine Partnerin, sorgen für Kurzweil. „Unromantisch“ bedeutet hier aber auch, dass sich die ehemalige Dokumentarfilmerin über Gebühr von den zotig-infantilen Jungskomödien Judd Apatows ( „Männertrip“) mit ausgewalzten Schlüpfrigkeiten und Anal-Humor, für den die Protagonisten längst zu alt sind, anstecken ließ.
Schlimmer noch, Hauptdarstellerin Drew Barrymore springt auf den gleichen Zug auf und gibt sich mittels betont dreckiger Lache und besoffenen Herumkrakeelens als weibliche Variante dieser Vulgärclowns.
Birgit Roschy
Wertung: xxxxxx
Cinemaxx, Neues Rundkino, UCI, Ufa, DD








