Kino
Donnerstag, 26. Januar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Einzeln schlimm, doppelt schlimmer
Franziska Bossy
In „Jack und Jill“ albert Adam Sandler in einer Doppelrolle als Mann und Frau.
Mit einem altbekannten Gag wollen derzeit gleich zwei Filme in die Kinos locken: Auf eine Männerrolle in Frauenklamotten setzte zunächst Matthias Schweighöfer in „Rubbeldiekatz“, jetzt folgt Adam Sandler in „Jack und Jill“ – und knüpft damit reichlich peinlich an Komödien wie „Tootsie“ oder „Mrs. Doubtfire“ an.
Sandler spielt das Ma nnsweib Jill mit Melonenbrüsten, Schweißflecken und Pupsattacken. Die ungeliebte Zwillingsschwester kommt zu Besuch zu ihrem Bruder Jack und zerrt an seinen Nerven mit piepsendem Lispel-Sprachfehler, übermäßigen Körperausdünstungen und unzähligen Marotten. Der Humor versucht sich also in allen Registern der Brachialkomik. Jills Figur soll mit ungelenken Bewegungen, nerviger Stimme und Slapstick-Sketchen die Unterhaltungsmaschinerie des Films ankurbeln.
Doch das gelingt selten, denn die Übertreibung erzeugt wenige Überraschungen. Die Pointen der Gags sind vorhersehbar. Wenn eine Komödie die Zuschauer von der Leinwand herab mit ihrer Komik anbrüllt und diese über weite Strecken gelangweilt in die Dunkelheit starren, dann marodieren die Flachwitze wohl in allzu niederen Regionen der Humorskala.
„Jack und Jill“ ist eine harte Geduldsprobe selbst für eingefleischte Sandler-Fans. Die raren Lichtmomente des Films erzeugt der großartige Charaktermime Al Pacino, der sich schlichtweg selbst darstellt.
Sandler spielt das Ma nnsweib Jill mit Melonenbrüsten, Schweißflecken und Pupsattacken. Die ungeliebte Zwillingsschwester kommt zu Besuch zu ihrem Bruder Jack und zerrt an seinen Nerven mit piepsendem Lispel-Sprachfehler, übermäßigen Körperausdünstungen und unzähligen Marotten. Der Humor versucht sich also in allen Registern der Brachialkomik. Jills Figur soll mit ungelenken Bewegungen, nerviger Stimme und Slapstick-Sketchen die Unterhaltungsmaschinerie des Films ankurbeln.
Doch das gelingt selten, denn die Übertreibung erzeugt wenige Überraschungen. Die Pointen der Gags sind vorhersehbar. Wenn eine Komödie die Zuschauer von der Leinwand herab mit ihrer Komik anbrüllt und diese über weite Strecken gelangweilt in die Dunkelheit starren, dann marodieren die Flachwitze wohl in allzu niederen Regionen der Humorskala.
„Jack und Jill“ ist eine harte Geduldsprobe selbst für eingefleischte Sandler-Fans. Die raren Lichtmomente des Films erzeugt der großartige Charaktermime Al Pacino, der sich schlichtweg selbst darstellt.








