Kino
Mittwoch, 17. Februar 2010
Dröger Tanz, lahmer Gesang
Christina Wittich
Die Deutschen wollen das also auch können: Musikfilme für Teenager. „Rock It!“ orientiert sich offensichtlich an bei der Klientel äußerst beliebten und von Hollywoods Disney keusch produzierten Filmen wie „Camp Rock“ oder „Highschool Musical“. Im Vergleich kommt das deutsche Kinomusical allerdings reichlich bieder und überraschungsarm daher.
An einer Musikakademie bereiten sich die Aspiranten auf ihre Aufnahmeprüfung vor. Unter ihnen ist die 15-jährige Pianistin Julia (Emilia Schüle), brave Tochter eines ambitionierten Dirigenten. Als das Mädchen zufällig die Probe der Band „Rock It!“ hört, wünscht sie sich natürlich sofort den Wechsel von der E- zur U-Musik. Welch Zufall, dass ausgerechnet in diesem Moment der Keyboarder der Band ausfällt. Bandleader Nick (Daniel Axt) ist außerdem nicht unansehnlich.
Man verliebt sich, man besingt sich. Zwischendurch unterbrechen ein paar durchschaubare Missverständnisse das Geplänkel. Und am Ende? Wird wirklich alles gut. Es ist nicht so, dass sich die Drehbuchautoren Peer Klehmet und Sebastian Wehlings sonderlich Mühe gemacht hätten, die fremden Federn, mit denen sie sich schmücken wollen, zu kaschieren, ihre Fassung musikalischer Selbstfindung mit ein bisschen Esprit aufzupeppen, oder vor allem aus den erwachsenen Figuren mehr als nur Knallchargen zu machen. Reichlich lustlos führt Regisseur Mike Marzuk die Jugendlichen durch dröge choreografierte Tanzeinlagen und lahme Gesangsparts. Beim nächsten Mal bitte ein bisschen mehr Spaß bei der Sache.
Rock It! - Cinemaxx, UCI, Ufa, DD; Freiberg
An einer Musikakademie bereiten sich die Aspiranten auf ihre Aufnahmeprüfung vor. Unter ihnen ist die 15-jährige Pianistin Julia (Emilia Schüle), brave Tochter eines ambitionierten Dirigenten. Als das Mädchen zufällig die Probe der Band „Rock It!“ hört, wünscht sie sich natürlich sofort den Wechsel von der E- zur U-Musik. Welch Zufall, dass ausgerechnet in diesem Moment der Keyboarder der Band ausfällt. Bandleader Nick (Daniel Axt) ist außerdem nicht unansehnlich.
Man verliebt sich, man besingt sich. Zwischendurch unterbrechen ein paar durchschaubare Missverständnisse das Geplänkel. Und am Ende? Wird wirklich alles gut. Es ist nicht so, dass sich die Drehbuchautoren Peer Klehmet und Sebastian Wehlings sonderlich Mühe gemacht hätten, die fremden Federn, mit denen sie sich schmücken wollen, zu kaschieren, ihre Fassung musikalischer Selbstfindung mit ein bisschen Esprit aufzupeppen, oder vor allem aus den erwachsenen Figuren mehr als nur Knallchargen zu machen. Reichlich lustlos führt Regisseur Mike Marzuk die Jugendlichen durch dröge choreografierte Tanzeinlagen und lahme Gesangsparts. Beim nächsten Mal bitte ein bisschen mehr Spaß bei der Sache.
Rock It! - Cinemaxx, UCI, Ufa, DD; Freiberg








