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Brad Pitt ebnet ein paar Underdogs den Weg in den Football-Olymp.
Die US-Amerikaner und ihr Volkssport: Der gemeine Bürger wie der Prominente lassen einfach nichts auf ihren Baseball kommen, in echt nicht und vor allem nicht im Kino. Jetzt ist wieder eine wahre Geschichte an der Reihe.
Brad Pitt verkörpert Billy Beane. Als Spieler blieb ihm der große Durchbruch versagt, als Manager aber schwärmt noch heute die Nation von ihm. Denn Beane schaffte es, die „Oakland Athletics“ in die Spitze der Liga zu ... mehr
Der Sci-Fi-Horror-Mix Underworld Awakening kommt erstmals in 3D.
Es ist die Zeit der großen Wiederkehr. Kate Beckinsale hat nur einen Teil der „Underworld“-Reihe ausgelassen, um nun erneut als Vampir-Kriegerin Selene in Erscheinung zu treten. Im vierten Part der wohl ewig andauernden Kämpfe zwischen Vampiren und Lykanern, die ja doch nur ein gemeinsames Ziel haben – die Menschheit auszurotten – erwacht Selene nach über zehn Jahren aus dem Koma. Nicht nur, dass ihr Geliebter von einst tot ist, muss sie mit Entsetzen ... mehr
In „Jack und Jill“ albert Adam Sandler in einer Doppelrolle als Mann und Frau.
Mit einem altbekannten Gag wollen derzeit gleich zwei Filme in die Kinos locken: Auf eine Männerrolle in Frauenklamotten setzte zunächst Matthias Schweighöfer in „Rubbeldiekatz“, jetzt folgt Adam Sandler in „Jack und Jill“ – und knüpft damit reichlich peinlich an Komödien wie „Tootsie“ oder „Mrs. Doubtfire“ an.
Sandler spielt das Ma nnsweib Jill mit Melonenbrüsten, Schweißflecken und Pupsattacken. Die ungeliebte Zwillingsschwester kommt ... mehr
In „Tage die bleiben“ ist es wieder der Tod, der das Leben hinterfragt.
Gemeinhin wird Pia Strietmanns Debüt als „typisch deutsch“ durchgehen. Das liegt immer ein wenig an der besonderen Aura, besser, der fehlenden. Wenn man das Gefühl hat, das Gezeigte sei gottlob nicht schlecht, aber eben so richtig gut auch nicht. Nicht zwingend genug. Auf unsere Bewertung bezogen – der klassische Dreier.
Tatort Münster: Wieder ist es der Tod, der Fragen zum Leben stellt, wieder ist es eine Familie mit Lügen und Geheimnissen. ... mehr
„Fünf Freunde“ hätte wirklich spannend und unterhaltsam werden können. Hätte.
Die Welt des Kinderfilms ist in Unordnung gekommen: „Die wilden Kerle“ und „Die wilden Hühner“ sind schon lange abgetreten, auch „Die Vorstadtkrokodile“ konnten sich der Adoleszenz nach drei Filmen nicht mehr entziehen – und kein Nachfolger wurde seitdem etabliert. Heulen und Zähneklappern, nicht nur beim Merchandising. Und dann fiel jemandem ein Exemplar der Enid-Blyton-Reihe „Fünf Freunde“ in die Hände. Heureka! Oder auch nicht, denn das Ergebnis ... mehr
Ryan Gosling, derzeit heißester Kino-Shootingstar, ist im kühlen Thriller „Drive“ gewohnt großartig.
Zum Glück stehen seine Augen etwas eng beieinander. Ohne dieses menschliche Mäkelchen wäre Ryan Gosling auf derart unerhörte Weise attraktiv, dass ihm gewiss etliche Vorurteile entgegenschlügen und der Eindruck „Hollywood-Schönchen“ manchen Kinofreund vom Besuch seiner Filme abhielte. Was ein unfaires Unding wäre und ein Eigentor. Denn obwohl erst 31 Jahre alt, ist der Kanadier einer der aufregendsten und meistbeschäftigsten Jungdarsteller der Gegenwart. ... mehr
Hinter dem einfältigen Titel „Ein riskanter Plan“ verbirgt sich ziemlich gelungene Action.
Ob „Tatort“ oder großes Actionkino: Inzwischen ist es für die Figur eines Polizeipsychologen oder einer -in sozusagen Einstellungsbedingung, dass er oder sie selber einen „Hau“ hat. Wie Lydia Anderson (Elizabeth Banks) in Asger Leths „Ein riskanter Plan“.
Lydia ist Spezialistin für Selbstmordwillige und traumatisiert, weil sich unlängst jemand vor ihren Augen und trotz ihrer Augen in die Tiefe gestürzt hat. Nun hockt sie am Hochhausfenster ... mehr
Die äußerst lebendige Doku „William S. Burroughs: A Man Within“ sucht und findet den Menschen hinterm Künstler.
Welch letzte Worte! „Liebe. Was ist das? Das natürlichste Schmerzmittel überhaupt!“, schrieb der 83-jährige Dichter William S. Burroughs im Sommer 1997, kurz vor seinem Tod, ins Tagebuch. Viele, die ihn kannten oder zu kennen glaubten, hätten ihm solch ein Resümee nicht oder nicht mehr zugetraut. Und doch ließ es sie weich werden, bewegt vom Glück, ihm irgendwann einmal oder länger begegnet zu sein.
„Das traurige Leben der Gloria S.“ wird zur überraschenden Farce über gesellschaftliche
und soziale Realitäten.
Zehn, vielleicht 15 Minuten lang muss man einfach nur durch. Nein, meldet sich das eigene Unbehagen, bitte nicht schon wieder Film im Film! Bitte nicht entnervte Schauspielerinnen, die über sich selbst jammern, keine Regisseure, die Kollegen in die Pfanne hauen! Kein Szene-Kino, bitte, nicht, ich bin doch nur williger Zuschauer, einfach nur Zuschauer! Doch, als wäre durch ein Zauberohr der Hilferuf erhört worden, wird aus „Das traurige Leben der Gloria ... mehr
Auch in Norwegen ist die erste Liebe unschuldig und prickelnd. „Anne liebt Philipp“ zeigt das.
Wenn Kinder die Liebe entdecken, beschränkt sich das in den meisten Fällen erst einmal auf die Theorie: Ein Zettel. Willst du mit mir gehen? Ja. Nein. Vielleicht. Ein Kreuzchen im richtigen Kästchen, fertig ist das Paar.
Der norwegische Kinderfilm „Anne liebt Philipp“ schafft es, dieses Gefühl der wirklich allerersten Liebe sacht einzufangen. Erwachsene sind dabei eher nützliche Randfiguren, die sich Sorgen machen und versorgen, manchmal ... mehr
„Das System“ ist ein Politthriller um alte DDR- und Stasi-Seilschaften.
Die Kleingartenidylle unter Kiefern ist nur vorgetäuscht. Stasi-Rentner feiern hier, trinken Wodka und sinnieren über die DDR. Akten haben sie beiseite geschafft und bestens gesichert. Schließlich ist es das Kapital der alten Seilschaften. Da hinein gerät der vorbestrafte, arbeits- und orientierungslose Mike Hiller (Jacob Matschenz). Der schlaksige junge Mann mit dem sanften Blick ist auf der Suche nach seinen Wurzeln.