Ausstellungen
Donnerstag, 16. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Mal schauen, was wir so haben!
Dresdner machen eine Ausstellung mit Arbeiten aus dem Depot des Kunstfonds.
Die Sammlung des Kunstfonds ist eine der bedeutendsten Kollektionen sächsischer Kunst nach 1945. Sie umfasst mehr als 25 000 Werke aller Genres der bildenden Kunst, darunter Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Kunstgewerbe und Installationen. Der Kernbestand wurde durch öffentliche Aufträge und Ankäufe während der Zeit der DDR zusammengetragen und nach 1990 durch die Übernahme von Kunst aus Treuhandbeständen erweitert. Seit 1992 wird die Sammlung durch die jährlichen Förderankäufe des Freistaates um zeitgenössische bildende Kunst aller Sparten mit Bezug zu Sachsen ergänzt.
Im Bestreben, seine Sammlung dem Publikum zu öffnen, geht der Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gern ungewöhnliche Wege. Ausgehend von der Idee: „Die Sammlung ist öffentlich, also gehört sie uns. Mal schauen, was wir haben!“ waren die Dresdner eingeladen, Kunstwerke aus dem Depot des Kunstfonds auszuwählen. Unterstützt wurden sie dabei von der in Dresden lebenden amerikanischen Künstlerin Janet Grau. Das Ergebnis dieses Experiments, eine von Laien kuratierte Ausstellung, wird nun vom Kunstfonds und dem riesa efau. Kultur Forum Dresden in der Motorenhalle. Projektzentrum für zeitgenössische Kunst Dresden präsentiert.
Insgesamt suchten die Dresdner mehr als 80 Arbeiten aus der Zeit von 1949 bis 2010 aus, darunter Jutta Dammes Gemälde „Die Familie des Grafikers J.“ von 1967, Steffen Fischers Farbdruck „Adams Gesichte“ von 1987 oder André Tempels Plastik „Klops Fahrrad“ aus dem Jahr 2007.
Janet Grau, die in ihrer künstlerischen Arbeit Laien und das Publikum stets mit einbezieht, entwickelte mit Cheerleadern der Dresden Monarchs, Schauspielern der Bürgerbühne, Werbern und Netzwerkern ebenso wie mit Pädagogen und mit drei Generationen einer Dresdner Familie gezielt gruppenspezifische Ideen für die Ausstellung der Werke des Kunstfonds. Anregungen für dieses Projekt bekam die Künstlerin durch die im Jahr 2007 begründete Reihe „Schaudepot“ des Kunstfonds, die der Öffentlichkeit eine Begegnung mit Werken aus dem Depot und zugleich einen intensiven Austausch mit den Kuratoren ermöglicht. FiD
Mal schauen! Laien wählen Kunstwerke aus dem Depot
Bis 31. März, Motorenhalle Dresden, Wachsbleichstrasse 4, DD
Di-Fr 16-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr
Im Bestreben, seine Sammlung dem Publikum zu öffnen, geht der Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gern ungewöhnliche Wege. Ausgehend von der Idee: „Die Sammlung ist öffentlich, also gehört sie uns. Mal schauen, was wir haben!“ waren die Dresdner eingeladen, Kunstwerke aus dem Depot des Kunstfonds auszuwählen. Unterstützt wurden sie dabei von der in Dresden lebenden amerikanischen Künstlerin Janet Grau. Das Ergebnis dieses Experiments, eine von Laien kuratierte Ausstellung, wird nun vom Kunstfonds und dem riesa efau. Kultur Forum Dresden in der Motorenhalle. Projektzentrum für zeitgenössische Kunst Dresden präsentiert.
Insgesamt suchten die Dresdner mehr als 80 Arbeiten aus der Zeit von 1949 bis 2010 aus, darunter Jutta Dammes Gemälde „Die Familie des Grafikers J.“ von 1967, Steffen Fischers Farbdruck „Adams Gesichte“ von 1987 oder André Tempels Plastik „Klops Fahrrad“ aus dem Jahr 2007.
Janet Grau, die in ihrer künstlerischen Arbeit Laien und das Publikum stets mit einbezieht, entwickelte mit Cheerleadern der Dresden Monarchs, Schauspielern der Bürgerbühne, Werbern und Netzwerkern ebenso wie mit Pädagogen und mit drei Generationen einer Dresdner Familie gezielt gruppenspezifische Ideen für die Ausstellung der Werke des Kunstfonds. Anregungen für dieses Projekt bekam die Künstlerin durch die im Jahr 2007 begründete Reihe „Schaudepot“ des Kunstfonds, die der Öffentlichkeit eine Begegnung mit Werken aus dem Depot und zugleich einen intensiven Austausch mit den Kuratoren ermöglicht. FiD
Mal schauen! Laien wählen Kunstwerke aus dem Depot
Bis 31. März, Motorenhalle Dresden, Wachsbleichstrasse 4, DD
Di-Fr 16-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr








