Ausstellungen
Donnerstag, 11. Februar 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Fastnachtsspuk im Wallgäßchen
In Dresden öffnet das Kunstmuseum zu Ehren des Malers und Grafikers Hans Körnig (1905 –1989).
In Ermangelung komfortabler Ausstellungsräume präsentierte Hans Körnig 1954 und 1955 seine Arbeiten auf dem Dachboden seines Wohnhauses im Dresdner Wallgäßchen. Die Sache sprach sich rum und sorgte für einiges Aufsehen: „Wir wollen wünschen”, schrieb der Kunsthistoriker Fritz Löffler, „dass sich in der Kunststadt Dresden doch ein Raum findet, der Hans Körnigs Werke für die Besucher bequemer erreichbar macht, als es der Dachboden des Wallgäßchens nun einmal ist.”
Nach reichlich 50 Jahren geht dieser Wunsch nun in Erfüllung. Am Faschingsdienstag öffnet das Kunstmuseum „Körnigreich” seine Pforten. Damit kehrt ein Teil von Hans Körnigs künstlerischem Gesamtwerk aus 1300 grafischen Arbeiten und 300 Ölbildern an den Ort seiner Entstehung ins Wallgässchen zurück. „Etwa 25 Ölbilder und rund 80 Grafiken und Zeichnungen werden dem interessierten Publikum in ständig wechselnden Ausstellungen auf einer Fläche von rund 260 Quadratmetern präsentiert,” sagt Museumsleiterin Anke Rödel. Die Dresdner Kunsthistorikerin gilt als anerkannte Körnig-Expertin. Ermöglicht wurde das neue Kunstmuseum durch das Engagement eines bayerischen Kunstmäzens, der vorerst anonym bleiben möchte.
Zur Eröffnung spricht unter anderem der in Dresden geborene Kunstkritiker Dieter Hoffmann, der mit Hans Körnig befreundet war; es spielt die „Neue Bauhauskapelle” auf seltenen Instrumenten wie Bumbass und Sirene. gmc
Körnigreich – das Kunstmuseum: Museumseröffnung am 16. Februar, 19 Uhr, Wallgässchen 2, DD; geöffnet Mo-Fr 13-19 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr
Nach reichlich 50 Jahren geht dieser Wunsch nun in Erfüllung. Am Faschingsdienstag öffnet das Kunstmuseum „Körnigreich” seine Pforten. Damit kehrt ein Teil von Hans Körnigs künstlerischem Gesamtwerk aus 1300 grafischen Arbeiten und 300 Ölbildern an den Ort seiner Entstehung ins Wallgässchen zurück. „Etwa 25 Ölbilder und rund 80 Grafiken und Zeichnungen werden dem interessierten Publikum in ständig wechselnden Ausstellungen auf einer Fläche von rund 260 Quadratmetern präsentiert,” sagt Museumsleiterin Anke Rödel. Die Dresdner Kunsthistorikerin gilt als anerkannte Körnig-Expertin. Ermöglicht wurde das neue Kunstmuseum durch das Engagement eines bayerischen Kunstmäzens, der vorerst anonym bleiben möchte.
Zur Eröffnung spricht unter anderem der in Dresden geborene Kunstkritiker Dieter Hoffmann, der mit Hans Körnig befreundet war; es spielt die „Neue Bauhauskapelle” auf seltenen Instrumenten wie Bumbass und Sirene. gmc
Körnigreich – das Kunstmuseum: Museumseröffnung am 16. Februar, 19 Uhr, Wallgässchen 2, DD; geöffnet Mo-Fr 13-19 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr







